Welche Wirkung die Stimme eines Menschen auf uns hat, hört man von der Werbung bis zum Hörspiel eindrucksvoll. Oder was wäre ein Bruce Willis ohne seine typische Synchronstimme? Auch im Job ist die Wirkung Ihrer Stimme entscheidender als Sie vielleicht aufs erste Hinhören denken. Und man kann sie trainieren…

Wie oft machen wir uns Gedanken um die perfekten Inhalte für die so wichtige Präsentation? Klar, sie sind wichtig. Was wir aber oft vergessen: Wichtig ist nicht nur was, sondern wie wir es sagen.

Der Ton macht die Karriere

Was wir sagen, wird oft davon überschattet, wie wir es sagen. Eine schnelle, direkte und zischende Sprechweise wird oft als unsympathisch und aggressiv wahrgenommen. Wer stottert, wird dagegen weniger ernst genommen. Wenn wir dagegen sehr inbrünstig sprechen, wir das als “eingebildet” interpretiert. Der Klang unserer Stimme ist also absolut entscheidend bei dem was wir sagen. Und: Inhalt und Klang müssen übereinstimmen. Wer beispielsweise Reue für etwas zeigen will, dabei aber absolut fröhlich klingt und sich ein “akustisches Grinsen in der Stimme” nicht verkneifen kann, dem wird man auch das größte – ernst gemeinte – Schuldeingeständnis nicht abnehmen.

Der Klang des Erfolgs

Wie also treffen Sie den richtigen Ton? Das ist, wie so oft im Leben, zu einem großen Teil Übungssache. Ein paar Tipps dazu gibt es hier:

  1. Trinken Sie viel. Dadurch vermeiden Sie unangenehme Schmatzgeräusche. Empfehlenswert ist hier Wasser. Tee und Kaffee dagegen trocknen aus.
  2. Entspannen Sie sich. Nur so kommen Sie locker rüber und entfalten das gesamte  Volumen Ihrer Stimme.
  3. Lächeln Sie. Es klingt einfach, und doch kommt jedes Lächeln auch hörbar bei Ihrem Gegenüber an. Sie wirken dadurch gelassener und klingen sympathischer.
  4. Fordern Sie sich selbst heraus und gönnen Sie Stimme und Kopf ein paar Zungenbrecher.

Übrigens: Besonders wichtig ist die Wirkung Ihrer Stimme natürlich am Telefon. Achten Sie also bei wichtigen Telefonaten darauf, welchen Subtext Sie Ihrer Aussage durch den Klang Ihrer Stimme verleihen. Und auch wenn es unwahrscheinlich klingt, ein Lächeln hilft auch hier…

 


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