JOB AG. Dabei gaben 70 Prozent der Berufstätigen an, dass eine angemessene Bezahlung die Attraktivität des Arbeitsplatzes am meisten beeinflusst. 56 Prozent der Nennungen entfallen auf die „Wertschätzung der geleisteten Arbeit“. Etwas weniger als die Hälfte der Befragten (47%) machen die Aufgabenverteilung und die Definition der Kompetenzen beziehungsweise die Verantwortung für einen Arbeitsplatz interessant. Alle weiteren Aspekte wie „flexible Arbeitszeitmodelle“, „gute Sozialleistungen“ und „Weiterbildung“ sowie „Weiterqualifizierung“ erachten weniger als 30 Prozent für relevant.

Wenn das Geld nicht stimmt, sind auch attraktive Nebenleistungen weniger interessant

Bei der Frage zur Attraktivität ihres Arbeitsplatzes konnten die Befragten aus mehreren Faktoren auswählen, beispielsweise angemessene Bezahlung, flexible Arbeitszeitmodelle und schnelle sowie transparente Informationspolitik der Vorgesetzten. Hierbei waren Mehrfachnennungen möglich. „Zusammenfassend kann gesagt werden: Die Arbeitszeiten und eine gute Sozialleistung können noch so interessant sein. Wenn aber die angemessene Bezahlung und Wertschätzung nicht vorhanden sind, ist der Arbeitsplatz weniger attraktiv“, kommentiert Stefan Polak, Vorstand der JOB AG, die Untersuchung. „Beide Seiten sind hier in der Pflicht. Arbeitgeber, die für eine angemessene Vergütung und Wertschätzung zu sorgen haben, und Arbeitnehmer, die selbst überdurchschnittliche Leistungen liefern.“

Bei Frauen haben flexible Arbeitszeiten einen hohen Stellenwert

Auch bei Differenzierung nach Frauen und Männern steht nach wie vor die angemessene Bezahlung an erster Stelle der Wertungen. Jedoch geht die Gewichtung des Aspekts auseinander. 73 Prozent der Männer halten die angemessene Vergütung für wichtig. Dieser Einschätzung stehen 67 Prozent der Frauen gegenüber. Auch die Wertschätzung der geleisteten Arbeit und die Aufgabenverteilung sowie die Definition der Kompetenz ist für die männlichen Berufstätigen etwas wichtiger als Frauen. So gaben 57 Prozent die Wertschätzung für die Arbeit an, 47 Prozent die Aufgabenverteilung. Bei den Frauen liegen die Werte leicht darunter: Mit 55 Prozent wird die Wertschätzung der Arbeit gewichtet, mit 46 Prozent die Aufgabenverteilung. Eine überdurchschnittlich hohe Bewertung für die Attraktivität eines Arbeitsplatzes nimmt bei den Frauen der Aspekt „flexible Arbeitszeitmodelle“ ein. Für 38 Prozent der Frauen spricht ein flexibles Arbeitszeitmodell für den Arbeitsplatz. Für die Männer ist dieser Aspekt mit 21 Prozent nicht ganz so wichtig. Bildquelle:  © fox17 – Fotolia.com 

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