Ist Ihr berufliches Potenzial schon ausgeschöpft? Viele Personalverantwortliche glauben das nicht und setzen angesichts des akuten Fachkräftemangels auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Vor allem kostengünstiges und flexibles E-Learning liegt bei Arbeitgebern und -nehmern gleichermaßen hoch im Kurs. Wer beim Thema Fort- und Weiterbildung Eigeninitiative zeigt, sammelt Pluspunkte beim Chef und treibt die eigene Karriere an.

Von einem drohenden Fachkräftemangel ist längst keine Rede mehr. Er ist bereits Realität, wie eine aktuelle TNS Infratest-Studie belegt: In 55 Prozent der 302 befragten Unternehmen fehlen qualifizierte Fachkräfte, bei großen Unternehmen sind es sogar 73 Prozent. Doch nur 14 Prozent der Personalverantwortlichen sehen eine Lösung darin, im Ausland neues Know-how zu rekrutieren. Die meisten Unternehmen setzen vielmehr auf das Potenzial, das in den eigenen Reihen schlummert. Einer aktuellen Forsa-Umfrage zum gleichen Thema zu Folge, wollen 80 Prozent der deutschen Arbeitgeber lieber die eigenen Mitarbeiter weiterentwickeln, als teure Fachkräfte von außen anzuwerben und investieren daher verstärkt in Weiterbildungsprogramme. Sehr zur Freude engagierter Arbeitnehmer, die sich dadurch einen Karriereschub erarbeiten können.

 Weiterbilden für den Unternehmenserfolg

Der allgemeine Trend zur Weiterbildung hat noch einen weiteren Grund: Das Unternehmen wird attraktiver für den talentierten Nachwuchs, wenn es viele Möglichkeiten zur beruflichen Entfaltung und Entwicklung bietet. Außerdem sind Fortbildungen auch ein probates Mittel, um die Leistungen der Mitarbeiter zu honorieren. Trotzdem wird der Arbeitgeber Ihnen deshalb noch lange keinen Segel- oder Sushi-Kurs spendieren. Die Grundvoraussetzung für die berufliche Weiterbildung ist ein messbarer Beitrag zum Unternehmenserfolg. Kurz: Sie werden schlauer und das Unternehmen dadurch erfolgreicher. Wenn Sie allerdings darauf warten, dass man Ihnen den Business-English-Kurs „on a silver platter“ serviert, werden Sie karrieretechnisch auf der Stelle treten. Arbeitgeber erwarten in puncto strategische Weiterbildungsmaßnahmen Eigeninitiative von ihren Mitarbeitern – auch wenn das Unternehmen davon enorm profitiert.

Selbst Karrierechancen erarbeiten

Wer sich selber für seine Fortbildung einsetzt und den Chef davon überzeugen kann, dass dadurch Wissenslücken im Unternehmen geschlossen oder Aufgaben künftig besser erfüllt werden können, kann auf finanzielle Unterstützung der Firma hoffen. Laut Forsa-Studie finanzieren 87 Prozent der Arbeitgeber zumindest teilweise die Weiterbildungen, die engagierte Mitarbeiter sich selbst organisieren. 92 Prozent vermerken und registrieren absolvierte Fortbildungen intern und etwa die Hälfte der Befragten gab an, solche Mitarbeiter bei der Beförderung zu bevorzugen. „Eigeninitiative lohnt sich“, meint Ingo Karsten, Geschäftsführer des ILS Institut für Lernsysteme, in dessen Auftrag die Forsa-Umfrage gestartet wurde. „Mitarbeiter, die sich nebenberuflich fortbilden, sind für Unternehmen durch das aktuelle Fachwissen wertvoll – und erarbeiten sich dadurch Karrierechancen.“

E-Learning: Der Seminarraum im Internet

Fachkräftemangel hin oder her – schlussendlich sind Sie selbst dafür verantwortlich, Ihre Kompetenzen zu erweitern und dadurch für Ihren Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Chef, um die vorhandenen Qualifikationen zu analysieren und einen individuellen Weiterbildungsplan zu erstellen. Das heißt nicht, dass Sie auf absehbare Zeit Ihr Wohnzimmer mit tristen Seminarräumen tauschen müssen. Immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern aus Gründen der Kosteneffizienz und der Flexibilität Fernunterricht in Form von E-Learning-Programmen und Webinaren, also Seminaren im Internet, an. So können Sie zeit- und ortsunabhängig lernen und die Weiterbildung Ihrem Alltag anpassen.

Lernen zahlt sich aus

Und auch Vater Staat unterstützt lernwillige Bürger mit einem Prämiengutschein über maximal 500 Euro für die berufliche Weiterbildung. Diese Bildungsprämie steht Arbeitnehmern/innen und Selbständigen zu, deren zu versteuerndes Einkommen bis zu 25.600 Euro beträgt. (51.200 Euro bei gemeinsam Veranlagten). Mit dem Prämiengutschein  übernimmt der Staat die Hälfte der anfallenden Kosten für Weiterbildungskurse und -prüfungen. Weitere Informationen: www.bildungspraemie.info

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