Viele Bewerbungen, viele Absagen. Folgt auf jede Hoffnung eine Enttäuschung, sind Bewerber nach einiger Zeit zu Recht frustriert und verlieren den Glauben an sich und ihre Fähigkeiten. Dann ist es nicht leicht, sich wieder zu motivieren und die Zuversicht zu behalten. Lassen Sie sich vom Bewerbungsfrust nicht unterkriegen! Wir haben ein paar Tipps für Sie.

Enttäuschung und Selbstzweifel zermürben die Bewerber

„Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir uns für einen anderen Bewerber entschieden haben. Für Ihren weiteren Berufsweg wünschen wir Ihnen bla, bla, bla …“ Die erste Absage steckt man meist noch mit einem enttäuschten Achselzucken weg. Wenn aber über Monate hinweg der Bewerbungserfolg ausbleibt und man von einer Firma nach der anderen ablehnendes Feedback bekommt, wird es verdammt schwer, weiter zuversichtlich das Motivationsfähnchen zu schwenken.

Bewerbungsfrust ist nicht vergleichbar mit mieser Laune, weil der Lieblingsclub schon wieder verloren hat. Der Berg aus Enttäuschung, Selbstzweifeln, Zukunftsängsten und schließlich Resignation wächst mit jeder Absage, bis er dem Bewerber komplett die Sicht nimmt und unüberwindbar scheint. „Ich bin nicht gut genug“, „jeder andere macht das besser als ich“, „ich habe versagt“ – der frustrierte Kandidat demontiert sich systematisch selbst mit seinen negativen Gedanken. Das zermürbt auch das Umfeld – Familie und Freunde leiden ebenfalls unter seinem Bewerbungsfrust.

Wenn’s mal wieder länger dauert – Tipps gegen den Bewerbungsfrust

Lassen Sie es gar nicht erst soweit kommen! Um auch bei einer langwierigen Jobsuche nicht die Motivation zu verlieren, gibt es ein paar wirkungsvolle Methoden.

# 1 Eine gesunde Erwartungshaltung

Das ist er, der Traumjob. Der oder keiner! Mit dieser Einstellung ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Rechnen Sie bei der Jobsuche immer mit Absagen. Die gehören unweigerlich dazu. Wenn Sie Ihre Erwartungen nicht zu hoch setzen, kommt bei Absage auch nicht unweigerlich Frust auf. Sehen Sie es als Chance, einen noch besseren Job zu finden. Und sollte es doch auf Anhieb klappen, wunderbar. Freuen Sie sich!

# 2 Fehler machen und lernen

Natürlich dürfen Sie Fehler machen! Die sind sogar notwendig, will man über sich hinauswachsen. Vorausgesetzt, Sie lernen daraus. Je nachdem in welchem Stadium des Bewerbungsprozesses für Sie Endstation ist, gilt es entweder Ihre Unterlagen nochmals zu überprüfen oder das Bewerbungsgespräch zu überdenken. Waren Sie zu nervös oder nicht ausreichend über das Unternehmen informiert? Fehlt Ihrem Anschreiben womöglich die Überzeugungskraft, weil die herausgestellten Stärken nicht zu den Anforderungen des Unternehmens passen? Ist Ihr Lebenslauf übersichtlich, aussagekräftig und vor allem fehlerfrei? Holen Sie sich ruhig Hilfe, um sicherzugehen, dass Ihre Bewerbung perfekt ist. Freunde und Verwandte können nicht nur Korrektur lesen, die Meinungen von Außenstehenden helfen auch bei akutem Tunnelblick, der unweigerlich auftritt, wenn man stundenlang an ein paar wenigen Sätzen feilt.

# 3 Das Ego stärken

Mit jeder Absage bekommt Ihr Selbstwertgefühl Risse. Personen, die Ihnen nahe stehen, können hier gute Reparaturarbeit leisten oder präventiv Ihr Ego stärken. Vertrauen Sie sich guten Freunden an und lassen Sie sich sagen, was die anderen an Ihnen wertschätzen. Das tut der Seele gut. Es hilft aber nur, wenn Sie auch bereit sind, die Komplimente ganz vorurteilsfrei anzunehmen. Vielen Menschen, vor allem Frauen, fällt es nicht leicht, mit Lob umzugehen. Wenn es aber gelingt, kann es Ihnen eine neue Sicht auf Ihre Stärken und Kompetenzen geben, die Sie bislang vielleicht gar nicht in Ihrer Bewerbung bedacht haben.

# 4 Die Strategie wechseln

Sie haben bereits so viele Bewerbungen verschickt, dass Sie schon im Schlaf Anschreiben verfassen und Dokumente hochladen? Dann ist es höchste Zeit, die Strategie zu wechseln. Besuchen Sie zum Beispiel Karrieremessen und kommen Sie dort direkt mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch. Hören Sie sich auf After-Work-Partys um, gehen zu Branchen-Treffs oder treten Sie vielversprechenden Business-Netzwerken bei. Und vor allem: Nutzen Sie Ihr persönliches Netzwerk! Wer kann Ihnen bei Ihrer Suche behilflich sein? Treffen Sie sich mal wieder mit diesem oder jenem auf einen Kaffee, bringen Sie Ihre beruflichen Ambitionen ins Gespräch und halten Sie Augen und Ohren offen.

# 5 Eine Auszeit nehmen

Ja, sie dürfen traurig, enttäuscht oder wütend sein, wenn schon wieder eine Absage im Briefkasten landet. Oder alles zugleich. Länger als ein Tag sollten Sie diesem negativen Gefühl aber keinen Raum geben. Denn es hilft Ihnen nicht, wenn Ihre Gedanken pausenlos um das Thema Bewerbung-Absage-Bewerbung kreisen. Verordnen Sie sich selbst eine Auszeit und genießen Sie Dinge, die Ihnen Freude bereiten. Dann wird Ihnen bewusst, dass es noch viel mehr im Leben gibt, als die perfekte Bewerbung. Mit diesen kleinen Fluchten erobern Sie sich ein Stück Gelassenheit zurück und das Vertrauen darauf, dass der Traumjob garantiert auf Sie wartet – auch wenn Sie vielleicht ein bisschen länger suchen müssen.

 


Quellen: https://www.academicwork.de/insights/job-absage-bewerbungsfrust

https://www.bernd-slaghuis.de/karriere-blog/job-absage-10-tipps-gegen-akuten-bewerbungsfrust/

Bildquelle: © Doidam 10 – Shutterstock.com


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