Welcher Faschingstyp sind Sie?

Frage 1: Wann beginnt für Sie die fünfte Jahreszeit?

a)    Natürlich pünktlich am 11.11. um 11:11 Uhr! Dieser Tag ist rot in meinem Kalender angestrichen. b)    So richtig eigentlich erst am Gründonnerstag, aber die Vorfreude auf Fasching stellt sich schon ein paar Tage vorher ein. c)    Am Aschermittwoch – und dann ist sie auch gleich wieder vorbei. Zum Glück.

Frage 2: Ihre Kollegin ist eine echte Karnevalskanone. Lassen Sie sich von Ihrer Begeisterung anstecken?

a)    Und ob! „Da simmer dabei, dat is prima! VIVA COLONIA!“, tönt es schon seit Tagen aus unseren PC-Lautsprechern. Der gemeinsame Urlaub ist längst geplant und die Zugtickets nach Köln reserviert. Kölle alaaf! b)    Ich kann zwar auch ohne Fasching überleben, aber von ihrer guten Laune lasse ich mich gern anstecken. Am Rosenmontag werde ich wohl eine Runde Krapfen für die Kollegen spendieren. c)    Keine Chance. Beim Gedanken an Fasching bekomme ich höchstens Pickel. Nun gut, wie dudelt es da so nervend aus ihrem Zimmer: „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei…“. Der nächste Aschermittwoch kommt bestimmt und bis dahin werde ich sie permanent darauf hinweisen.

Frage 3: Die Firma hat beschlossen, in diesem Jahr eine gemeinsame Karnevalsparty zu veranstalten. Sie werden in den Planungsstab berufen. Welche Aufgaben übernehmen Sie?

a)    Ein Motto überlegen, Location, Musik und Catering organisieren, Dekoration und Partyprogramm planen, Einladung an die Kollegen entwerfen – ach am liebsten würde ich alles machen. Dafür bleibt zwar einiges an Arbeit liegen, aber das hole ich schon wieder auf. b)    Eine, die überschaubar ist. Ich könnte zum Beispiel einige Angebote von Catering-Services einholen. Mehr Zeit kann ich nicht erübrigen, mein Schreibtisch ist übervoll. c)    Keine. Ich werde ja schon wohl oder übel auf dieser Veranstaltung auftauchen müssen. Mehr Einsatz können die Kollegen nicht von mir erwarten.

Frage 4: Die Kostüme sind DAS Gesprächsthema im Büro. Als was werden Sie sich verkleiden?

a)    Das verrate ich nicht. Schließlich soll es alle vom Hocker werfen. Mein Kostüm nähe ich natürlich selbst, wie jedes Jahr. Da kann ich mir sicher sein, dass mir auf der Party keiner mit dem gleichen Kostüm über den Weg läuft. Ich habe schließlich einen Ruf zu verteidigen. b)    Darüber habe ich mir eigentlich noch keine Gedanken machen. Irgendwas werde ich schon finden. Die Läden hängen ja im Moment voller Faschingskostüme. Irgendwas klassisches eben: Indianer, Pirat oder Pippi Langstrumpf c)    Mein Casual-Friday-Outfit muss genügen.

Frage 5: Die Firmenfaschingsfeier ist in vollem Gange. Wo findet man Sie?

a)    Ich zettel gerade eine riesige Polonaise durch den ganzen Saal an und nötige danach unser Management zum Karaoke-Wettstreit. b)    Wenn nicht mit den sieben Zwergen auf der Tanzfläche, dann wohl mit Cinderella und Darth Vader an der Bar. c)    In der Nähe des Ausgangs – um schnell flüchten zu können, wenn mein Vorgesetzter im lächerlichen Captain Spock Outfit noch einmal versuchen sollte, mich mit seinen lahmen Kalauern in Faschingsstimmung zu bringen.


Auswertung:

A) Der Faschingsfetischist

Sie leben für den Fasching. Die fünfte Jahreszeit hat für Sie etwa die gleiche Bedeutung wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Sie verstehen sich als Missionar und wollen am liebsten alle in Ihrem Umfeld zum Karnevalismus bekehren. Doch Vorsicht: Zuviel des Guten kann schnell abstoßend wirken. Gerade im Büro sollten Sie auf Kollegen Rücksicht nehmen, die mit Fasching nichts am Hut haben. Denn auch am Rosenmontag gilt: Erst die Arbeit, dann das (Faschings)Vergnügen.

B) Die gemäßigte Pappnase

Spaß muss sein, aber bitte in Maßen – so könnte Ihr Karnevalsmotto lauten. Ihre Begeisterung für die närrische Zeit hält sich auf einem gesunden Mittelmaß. Damit laufen Sie nicht Gefahr, trotz Feierlaune Ihre Arbeit zu vernachlässigen. Versuchen Sie doch mal, mit Ihrer Einstellung die Faschingsfetischisten und die Faschingsverweigerer in Ihrer Firma zu mehr Toleranz zu bewegen.

C) Der Verweigerer

Bevor Sie sich eine Pappnase aufsetzen, friert eher noch die Sahara zu. Daran lassen Sie auch bei Ihren Kollegen keinen Zweifel aufkommen. Sie scheinen nicht zu merken, dass Sie sich mit Ihrer Nörgelei und Miesepetrigkeit selbst ins Abseits manövrieren. Ein bisschen mehr Toleranz wäre im Sinne des Betriebsklimas angebracht. Doch wenn es nach Ihnen ginge, würde Fasching lieber gestern als heute abgeschafft.

Bildquelle: © BeTa-Artworks – Fotolia.com

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