Einstellungsprozesse im Verlauf unstrukturierter

Während fast 80 Prozent der Unternehmen über einen Workflow verfügen, um neue Stellen freizugeben, sinkt das strukturierte Niveau im weiteren Verlauf des Einstellungsprozesses vom Eingang der Bewerbungen bis hin zur Einstellung signifikant. So hat zum Beispiel fast die Hälfte der Befragten (44 Prozent) keine festen Kriterien für die Vorauswahl von Bewerbern definiert.

Vielfach kein Feedback an abgelehnte Bewerber

Bei der finalen Auswahl geeigneter Kandidaten setzen nur 28 Prozent der Unternehmen Entscheidungshilfen ein. Was für Bewerber besonders ärgerlich ist: Zwei Drittel der Befragten geben kein qualifiziertes Feedback bei Absagen und 45 Prozent kein Feedback nach Vorstellungsgesprächen. Insgesamt verfügen 70 Prozent der Unternehmen über keine festgelegten Standards und Service Levels für ihre einzelnen Rekrutierungsprozesse. Dadurch verlangsamen sich die Abläufe bei gleichzeitig geringerer Qualität. „Die Ergebnisse der Studie zeigen: Viele Unternehmen gehen die Rekrutierung noch nicht systematisch und ganzheitlich an. Dies bedeutet nicht nur längere Bewerbungsprozesse sondern oft auch, dass sie nicht die am besten passenden Kandidaten finden“, bilanziert Barbara Lang, bei Hays für das Geschäftsfeld Rekrutierungsprozess-Lösungen verantwortlich. Bildquelle: © senkaya – Fotolia.com

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