Überstunden, ständige Erreichbarkeit per Handy oder E-Mail und nebenbei noch Haushalt und Familie managen – Stress bestimmt den Alltag vieler deutscher Arbeitnehmer. Die schlechte Nachricht: Stress macht krank, wenn wir nicht rechtzeitig die Notbremse ziehen. Die Gute: Das haben wir selbst in der Hand.

Stress – eigentlich brauchen wir ihn, um so richtig in Fahrt zu kommen. Hormone schießen durch unseren Körper, Herzschlag und Atmung werden schneller. So können wir hervorragende Leistungen erbringen und bis an die Grenzen unserer Belastbarkeit gehen.

Problematisch wird es aber, wenn wir uns nur noch in diesem Bereich aufhalten. Wenn der Körper fortwährend Stress-Hormone ausschüttet, kollabiert im schlimmsten Fall das Herz.

Ziehen Sie die Stress-Bremse.

Stress entsteht vor allem dann, wenn Sie einer unbekannten oder unerwarteten Situation gegenüber stehen. Ein wichtiger Punkt ist deshalb die Vorbereitung. Wenn Sie wissen, was Sie potenziell erwarten könnte, gehen Sie viel leichter mit der Situation um und Ihr Körper stößt weniger Stresshormone aus. Gehen Sie die möglichen Stresssituationen vorab im Kopf durch und ermöglichen Sie sich so, diese besser zu kontrollieren, falls sie wirklich eintreten sollten.

Stress vorbeugen und abbauen können Sie auch durch körperliche Betätigung: Entspannungsübungen für nur zehn Minuten mit tiefem Durchatmen oder ein kurzer Spaziergang machen den Kopf frei.

Stressfaktoren erkennen.

Zu den häufigen Stressfaktoren zählen starker Zeitdruck, erhöhte Leistungsanforderungen und Überlastung durch Berufs- und Privatleben.

Wenn sich der Stress partout nicht vermeiden ließ: Analysieren Sie im nachhinein für sich, was Sie so stark gestresst hat. Wenn Sie sich beispielsweise heute über den Kollegen aufgeregt haben, sollten Sie sich fragen: War das wirklich gerechtfertigt? Und vor allem: War es der Mühe wert?

 


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