Ständig unterwegs für den Job: Berufliche Globetrotter sind gefragt

reisender Prokurist, Journalist oder Angestellter in der Transportbranche kann man viel in der Welt herumkommen. Flexible Außendienstmitarbeiter, denen das ständige Reisen mit dem Flugzeug oder dem Dienstwagen nur recht und billig ist, werden heute allerorten gesucht.

Für die Firma unterwegs

Multilinguale Bonusmeilensammler werden von den meisten sesshaften Menschen ob ihres abwechslungsreichen Alltags beneidet. Der Außendienstmitarbeiter, der auf dem gesamten Globus unterwegs ist, um mit Kunden und Geschäftspartnern Aug‘ in Aug‘ zu kommunizieren, sieht mehr von der Welt als der durchschnittliche Mensch. Und obwohl viele Konferenzen und Besprechungen heutzutage via Internet abgehalten werden, kann keine größere Firma auf den fähigen und bestenfalls auch charismatischen Außendienstmitarbeiter verzichten, der die Produkte und Konzepte des jeweiligen Unternehmens vor Ort und mit viel Know-how vorstellt und feilbietet. Zudem tritt er oder sie für das Unternehmen auf Messen und sonstigen brancheninternen Veranstaltungen auf und leistet auf diese Weise einen großen Teil für die Etablierung eines Produktes oder der Marke. Reisende Fachkräfte werden überdies auch in der Kommunikationsbranche benötigt. Damit sind allerdings nicht allein IT-Fachkräfte gemeint, die den Unternehmen bei diffizilen Installationen unter die Arme greifen und andere Fachkräfte während Projekt- oder Einarbeitungsphasen beraten, sondern auch Experten im Bereich der Funkelektronik und der Sattelitentechnik. Doch das Leben als jetsettender Handlungsreisender kann auch durchaus kompliziert sein. Ein gewisses Vermögen in den Bereichen Koordination, Planung und Soft Skills ist vorausgesetzt.

„Das Problem des Handlungsreisenden“

Als Außendienstmitarbeiter muss man stets für alle Eventualitäten gewappnet sein. Bei logistischen Problemen gilt es zum Beispiel, stets einen kühlen Kopf zu bewahren und eine optimale Problemlösung zu finden. Auch die Ausrüstung ist nicht unerheblich. Das Gros der Ausstattung wird oft vom Unternehmen gestellt und im Zweifelsfall auch erneuert oder angepasst. Dienstwagen, diverse Reiseutensilien, mobile Endgeräte für ständige Erreichbarkeit wie etwa Samsung Handys, ebenfalls der Laptop oder gern auch ein iPad und manchmal sogar die Garderobe gehören zum Beispiel dazu. Bewegt sich der Außendienstmitarbeiter nicht auf einer vorgefertigten Reiseroute, ist sein größtes Problem das so passend titulierte „Problem des Handlungsreisenden“. Mit diesem sogenannten Optimierungsproblem beschäftigt sich sogar die Mathematik, um die bestmögliche Lösung zu finden. Es stellt sich nämlich naturgemäß die Frage, welche Orte in welcher Reihenfolge angeflogen oder besucht werden sollen, damit die Rückreise vom letzten Ort auf der Liste möglichst kurz ist. Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, dass man als Handlungsreisender oder als Mitarbeiter in der Reiseplanung ein Händchen für Organisation und Planung hat und auch diesen Aspekt bedenkt. Bildquelle: © iStockphoto.com/ Lise Gagne

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