Einstieg in die Mode-Branche

Lifestyle ist nicht kostenlos

Hingegen sieht es in Sendungen wie „Germany’s Next Topmodel“ einfach aus, erfolgreich den Beruf des Laufstegmodels zu ergreifen und auch Realityformate wie „Auf und Davon“ schwärmen über die unbezahlten Modepraktika bei im Ausland ansässigen Designern. Die Wahrheit sieht jedoch anders aus: Modegrößen wie Oscar de la Renta und Balenciaga schrieben im Jahr 2012 Praktikumsplätze für 10.000 Dollar aus – natürlich zahlbar von dem Anwerber auf das Einmonatige Betriebspraktikum, welches selbst unvergütet blieb. Diese Praxis wird mittlerweile auch von Medienfirmen skrupellos angewendet und von Unternehmen gerne durch ihren Namen auf dem Arbeitszeugnis gerechtfertigt. Die während des Praktikums gesammelte Erfahrung ist ebenfalls ein oft genannter Punkt. Der modebewusste Schulabgänger erhält für einige Wochen die Chance, sich ein paar Wochen als Mitglied der Branche zu fühlen, seine eigenen Bedürfnisse und Zukunftsaussichten bleiben hingegen auf der Strecke. Aussicht auf Übernahme oder einen Job gibt es nicht, denn die Fashionwelt lebt von gut ausgebildeten Kräften.

So gelingt die Karriere

Es gibt viele Mode-bezogene Ausbildungsberufe. Diese reichen vom Schneider und Näher bis hin zum Stylingberater im Einzelhandel. Die Ausbildungsberufe in hauseigenen Klassen auf einen Blick: – Kauffrau für Büromanagement – Kauffrau im Einzelhandel – Gestalterin für visuelles Marketing


Weitere Informationen zu den Ausbildungs- und Studiumsmöglichkeiten der Modebranche gibt es z.B. auf der Webseite von Peek & Cloppenburg oder auch bei Xing.   Bildquelle: Alliance – Fotolia.com