Konzentration

1. Zeit zum Abschalten:

Das Handy soll unabhängig von Zeit und Ort machen, stattdessen macht es oft süchtig. Werden Sie auch schon ganz unruhig, wenn das Mobiltelefon mal zehn Minuten lang schweigt? Dann ist es höchste Zeit zum Abschalten. Wenn Sie nicht gerade auf einen Anruf aus Hollywood warten, genügt es in der Regel völlig, die Mailbox in regelmäßigen Abständen zu checken – zum Beispiel, wenn Sie gerade mit Ihrer aktuellen Aufgabe fertig sind. Übrigens: Wirklich wichtige Leute verteilen ihre Handynummer nur sehr sparsam!

2. Blackberry einmotten:

Eine E-Mail zu schreiben geht schnell und kostet nichts – ein Grund dafür, dass täglich fast 100 Milliarden(!) elektronischer Nachrichten die PCs weltweit überfluten. Aber mal ehrlich: Wie viele E-Mails erfordern tatsächlich Ihre sofortige Reaktion? Denken Sie immer daran, dass die digitale Post eigentlich gerade deshalb erfunden wurde, damit jeder genau dann Informationen verschicken oder aufnehmen kann, wenn es in den persönlichen Tagesablauf passt. Motten Sie also Ihren Blackberry ein und definieren Sie, wie oft Sie Ihren Maileingang überprüfen müssen, um auf wichtige Nachrichten in angemessener Zeit reagieren zu können. Auf „You’ve got mail“-Signale können Sie dann getrost verzichten.

3. Offenes Gespräch:

Die lieben Kollegen können manchmal ganz schön stören, zum Beispiel, wenn sie lautstark telefonieren, genau vor Ihrer Bürotür diskutieren, ständig unangemeldet bei Ihnen hereinplatzen oder Handy und PC so laut und aufdringlich piepen und klingeln lassen, wie es nur geht. Hier hilft ein offenes Gespräch – und zwar rechtzeitig bevor Ihnen der Kragen platzt. Wenn Sie Ihr Konzentrationsproblem sachlich ansprechen, werden Sie schnell feststellen, dass Ihre Kollegen in der Regel genauso wenig stören oder gestört werden wollen wie Sie. Möglicherweise haben Sie das rücksichtslose Verhalten der anderen ja sogar durch eigene Unachtsamkeit selbst heraufbeschworen.


Bildquelle: Look Studio – Shutterstock.com

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