Überall in den Medien begegnen uns Prominente aller Sparten mit ihrem Wirken in vielen uns so fernen Bereichen. Doch längst nicht jeder von ihnen hat schon als Star das Licht der Welt erblickt.

Für einige waren die Ausbildung, das Studium oder der Job vielleicht nur der Notnagel, falls sie in der Musik, beim Film oder im Sport nicht weit landen können — für andere war dies der erste von vielen Schritten die Karriereleiter hinauf. Und wieder andere schlugen sich regelrecht mit Gelgenheitsjobs durch, bis sie ihren großen Durchbruch schafften.

Hätten Sie gewusst, womit diese zehn nationalen und internationalen Berühmtheiten früher ihre Brötchen verdient haben?

George Clooney

Bis er zum (Frauen-)Held der Leinwände und später auch Produzent und Regisseur wurde, hatte Clooney einige weniger ruhmvolle Jobs. In seiner Heimat Kentucky verkaufte er Herrenanzüge und Schuhe und arbeitete in Kaufhauslagern. Für drei Dollar die Stunde half er auch bei der Tabakernte. Als er nach L.A. ging, half er zunächst hier und da bei seiner Tante aus, der Schauspielerin und Sängerin Rosemary Clooney, arbeitete auf dem Bau und putzte ein Theater, damit er seine Schauspielstunden bezahlen konnte.

Thomas D.

Er gilt als einer der geistigen Väter des deutschsprachigen Hip-Hop. Doch bevor Thomas D. mit seiner Band „Die Fantastischen Vier” Anfang der 90er den Durchbruch schaffte, machte er zunächst eine Friseurlehre mit dem Berufsziel, Maskenbildner beim Film zu werden. Diese Karriere verfolgte er jedoch nicht weiter und schlug sich als Hausmeister und Tankwart an der Tankstelle seines Vaters durch.

Brad Pitt

„Meinen ersten Job hatte ich in L.A., Ecke LaBrea Boulevard und Sunset. Da stand ich, verkleidet mit einem Hühnerkostüm und warb für ein Fast-Food Restaurant,” erzählt Pitt. Auch als Chauffeur für Stripperinnen schlug er sich durch. „Ich sammelte immer ihre Klamotten ein, damit die Männer sie nicht mitgehen ließen,” sagt er. „Dieser Job war gar nicht so übel!”

Peter Kloeppel

Er zählt zu den populärsten Nachrichtenmoderatoren der deutschen Fernsehkultur. Dabei hatte Peter Kloeppel nach dem Abitur ganz andere Pläne: Er wurde Agraringenieur mit Fachgebiet Ferkelaufzucht. „Doch das Interesse an der deutschen Sprache hat mich zum Journalismus geführt”, verrät Peter Kloeppel, der daraufhin ein Studium an der Journalistenschule in Hamburg aufnahm.

Barack Obama

Lange bevor er die Präsidentschaftswahl gewann und zum ersten Afro-Amerikanischen Präsidenten der USA wurde, hatte Barack Obama bei seinem ersten Job ganz andere Sorgen. In der Eiscafé-Kette Baskin-Robbins auf Hawaii schaufelte er Eiscreme in die Hörnchen und Becher. „Schokoladeneis kann ganz schön hart werden,” erzählt Barack dem New York Magazine. „Nach einer Weile schmerzen die Handgelenke dermaßen, dass es sich anfühlt wie eine Handwurzelentzündung — obwohl das bei mir niemand erkannte.”

Jürgen Klinsmann

Mit 18 Jahren wurde er zwar bereits zum Fußballprofi, doch zuvor absolvierte Klinsmann noch eine Lehre in der väterlichen Bäckerei in Stuttgart-Botnang. Die berufliche Erfahrung dort hat ihn wohl fürs Leben geprägt: Während seiner Zeit als Trainer der deutschen Nationalelf saß Klinsmann mitunter bereits morgens um 5.30 Uhr in seiner kalifornischen Villa am Laptop. „Das hat vielleicht auch mit meinem erlernten Beruf als Bäcker zu tun”, sagt Klinsmann dazu dem Hamburger Abendblatt.

Madonna

Nach der High School zog Madonna mit nur 30 Dollar im Gepäck nach New York City und hielt sich die erste Zeit mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Sie arbeitete als Kellnerin und verkaufte Donuts bei der Fast-Food-Kette Dunkin’ Donuts. „Bei Dunkin’ Donuts flog ich nach einer Weile raus, weil ich einen Kunden über und über mit Marmelade beschmiert hatte,” erzählt Madonna.

Kurt Beck

Der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident ist gelernter Elektromechaniker. Angesprochen auf seinen ungewöhnlichen Karriereweg kommentiert Beck: „Ich war immer neugierig und habe mich gerne neuen Herausforderungen gestellt. Und bei jeder neuen Stufe konnte ich auf der vorherigen aufbauen. Es mag viele erstaunen, aber gerade von meiner Ausbildung zum Elektromechaniker habe ich viel über Motivation, Teamfähigkeit und mich selber gelernt. Die fachfremde Ausbildung hat mir alles andere als geschadet!”

Bruce Darnell

Wer ihn als emotionsgeladenes Jurymitglied aus „Germany’s Next Topmodel” oder „Das Supertalent” kennt, vermag Bruce Darnells turbulenter Vorgeschichte kaum Glauben schenken. Nach einem abgebrochenen Soziologiestudium verpflichtete er sich bei der US Army und diente sechs Jahre als Fallschirmjäger bei der 82. US-Luftlandedivision in Fort Bragg, North Carolina.

Oliver Pocher

Bevor er seine Karriere als Komiker und Moderator startete, absolvierte Oliver Pocher eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann und war für verschiedene Versicherungsunternehmen tätig. Ganz im Gegensatz zu seiner späteren Laufbahn als Nachwuchsentertainer war seine Ausbildung allerdings nicht sehr erfolgversprechend: „Abschluss mit einer Vier, in Buchführung gab s sogar nur ‘ne Fünf,” lässt Pocher dem Jugendmagazin „Spiesser” gegenüber blicken.

 


Quellen: abendblatt.de, aol.de, berlinonline.de, Biography.com, Chicago Sun-Times, CMT.com, CNN, The Larry King Show, Orlando Sentinel, Playboy.com, presseportal.de, San Diego Union-sTribune, Spiegel.de, Women’s Health, Wikipedia.de, whoswho.de

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