Privates Surfen am Arbeitsplatz

Eben schnell der Freundin zurückschreiben und zwischen zwei Meetings kurz eine neue Stereoanlage ersteigern. In vielen Firmen ist auch die private Internetnutzung erlaubt. Allerdings sollten Sie hierbei wissen, wo die Grenze liegt…und im Zweifelsfall ist das die Schmerzensgrenze Ihres Chefs, wenn es um eine mögliche Kündigung geht.

Internet: Der Job geht vor

Das Internet an Ihrem Arbeitsplatz sollten Sie auch für Ihren Job nutzen. Allerdings ist in den meisten Unternehmen auch das private Surfen erlaubt. Unklar bleibt dabei dann meist, in welchem Umfang. Im Zweifelsfall sollten Sie hier direkt in der Führungsetage nachfragen. Zwei Punkte sollten Sie allerdings so oder so beachten:

  • Halten Sie privates Surfen in Grenzen
  • Bleiben Sie legal. Neue Musik per Tauschbörse am Arbeitsplatz herunterladen, das kann für Ihre Firma negative Folgen haben. Und damit im Endeffekt auch für Sie.

Da es bisher keine rechtlichen Vorgaben gibt, was beim privaten Surfen am Arbeitsplatz erlaubt ist,  liegt es im Endeffekt an Ihrem Chef, wie viel er Ihnen durchgehen lässt und wann es die erste Abmahnung hagelt.

Der Härtefall

Wann aber muss ich mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen? Klar ist die Sachlage, wenn die private Internetnutzung ausdrücklich verboten ist. Dann kann Ihnen ohne vorherige Abmahnung fristlos gekündigt werden. Eine direkte Kündigung ist im Einzelfall auch dann möglich, wenn Sie besonders stark auf Tauschbörsen oder sonstige illegale Dienste zugreifen.
Wichtig ist: Sowohl Arbeitgeber wie Arbeitnehmer sollten sich von Anfang an auf verbindliche Regelungen verständigen, ansonsten kann dies für beide Seiten böse Folgen haben.
Bildquelle: © Franz Pfluegl – Fotolia.com]]>

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