Personalcoaching der Zukunft

Personalcoaching ist überaus vielfältig – und es kann eine Menge bewirken. So kann modernes Coaching wie eine Art Wegbegleiter betrachtet werden. Anders als im Businesscoaching wird der Mensch im Personalcoaching in erster Linie als Individuum wahrgenommen und in Anlehnung an seine Wünsche und Ziele sukzessive unterstützt. Dabei ist das Bestreben der Coachees bzw. der Klienten, je nach persönlicher Einstellung sowie auch mit Blick auf ihre persönlichen Lebensumstände, meist vollkommen unterschiedlich. Während sich der eine beispielsweise mehr Selbstsicherheit und innere Stärke wünscht, um sich im Alltag besser behaupten zu können, ist es das Ziel eines anderen, mehr Glück und Erfolg in partnerschaftlichen Dingen zu erleben.

Das und mehr ist Personalcoaching

Im Personalcoaching holt der Coach buchstäblich das Beste aus seinem Klienten heraus. Zugleich werden die individuellen Eigenschaften eruiert und im Rahmen einer tiefgreifenden Kommunikation und mit Hilfe spezifischer Fragetechniken und Übungen zu Tage gebracht. Obwohl die Zusammenarbeit zwischen Coach und Coachee überaus direkt, zum Teil sehr vertraut und gleichzeitig vertraulich ist, kann man Personalcoaching in keiner Weise mit einer Therapie vergleichen. Wohl ist es denkbar, diesbezüglich den Begriff „psychologische Beratung“ zu verwenden.

Der kleine, aber feine Unterschied zwischen Consulting und Personalcoaching

Consulting ist die neudeutsche Variante des Begriffes Beratung. Wenn ein Klient eine Beratung wünscht, geht er davon aus, dass der von ihm konsultierte Berater über so viel Know-how verfügt, dass er ihm die Lösung zu seinem Problem praktisch auf dem sprichwörtlichen Silbertablett präsentieren kann. An dieser Stelle unterscheiden sich Coaching und Beratung erheblich voneinander. So ist es im Personalcoaching grundlegend, dass der Coach davon ausgeht, dass sein Coachee die Problemlösung schon in sich trägt. Nun ist es die Aufgabe des Personal Coaches, ihn durch überlegtes Hinterfragen unter Berücksichtigung der Erzählungen und des Verhaltens seines Klienten, eine solche Lösung nach und nach zu entwickeln. Der entscheidende Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass das Personalcoaching aufgrund dessen zu 100 Prozent auf den Coachee abgestimmt ist. Das wiederum bietet dem Klienten die Möglichkeit, die im Coaching erörterten Aspekte gezielt anzugehen und umzusetzen.

Warum ist Personalcoaching keine Therapie?

Wenngleich sowohl im Personalcoaching, als auch in einer Therapie der Mensch im Mittelpunkt steht, können die beiden Behandlungsformate nicht miteinander auf eine Stufe gestellt werden. Während es in Therapiesitzungen darum geht, Ursachenforschung zu betreiben und die Vergangenheit des Klienten aufzuarbeiten, ist Personalcoaching zukunftsorientiert. Um es auf den Punkt zu bringen: Bestimmte Situationen und Begebenheiten werden in Augenschein genommen vor dem Hintergrund, mit Hilfe spezieller Coaching-Techniken die Lösung zu finden und zu entwickeln, die längst im Coachee „verankert“ ist. Im Personalcoaching können Klienten ihr Selbstmanagement gezielt „in Angriff nehmen“ und nachhaltig verbessern, was sich letztlich positiv im Privat- und auch im Berufsleben auswirken kann. Frei nach dem Motto: „Chancen erkennen, Potenziale nutzen und Aufgaben lösen“ bietet das moderne Personalcoaching folglich eine Fülle an Möglichkeiten, um auf dem Lebensweg gezielt nach vorne zu kommen.

Sicherlich ist die Inanspruchnahme eines Coaches üblicherweise mit einer gewissen Investition verbunden. Dieser finanzielle Aufwand macht sich jedoch erfahrungsgemäß immer wieder bezahlt. Denn wenn es mit einem professionellen Coach gelingt, die persönlichen Lebensumstände sowie die Lebensqualität zu verbessern, so ist das aus Klientensicht buchstäblich „unbezahlbar“.

Bildquelle: © GaudiLab – Shutterstock.com

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