Das richtige Netzwerk zählt

Zunächst einmal ist ganz deutlich zu sagen, dass mit einem einzigen Tweet sehr viele Arbeitgeber erreicht werden können. Doch genauso groß, wie die Zahl der potenziellen Arbeitgeber ist auch die Konkurrenz. Denn zunehmend mehr Menschen bewerben sich via Twitter. Damit die Jobsuche nicht ins Leere läuft, bringt es zudem wenig, wenn einfach ein Twitter-Account angelegt und dann los”getwittert” wird. An erster Stelle steht der Aufbau eines passenden Netzwerkes. Idealerweise sind viele Unternehmen unter den „Verfolgern” oder zumindest Personen, die sich in der Branche auskennen. So kann die Bewerbung über Twitter schnell an die richtigen Stellen kommen.

Bewerbung in 140 Zeichen

Ein Problem bei der Bewerbung über Twitter ist auch, dass maximal 140 Zeichen zur Verfügung stehen. Das ist sehr wenig Platz, in den sehr viele Infos integriert werden müssen. Kurz und knapp gestaltet, macht die Jobsuche aber schnell neugierig. Wichtig ist es, die Berufsbezeichnung anzugeben und wo man arbeiten will. Als Schlagwort sollte „Jobsuche” oder ein anderer passender Begriff eingesetzt werden. Bei Twitter beginnt das Schlagwort mit dem #-Zeichen und wird mit einem Leerzeichen beendet. So weiß jeder „Verfolger” gleich, worum es in dem Tweet geht. Idealerweise wird neben der Aussage „Suche Job als Programmierer in Köln #Jobsuche”  auch noch eine Internetadresse für weiterführende Informationen hinterlassen.

Profil für weitere Infos hinterlegen

Gut geeignet für solche weiteren Informationen sind soziale Netzwerke, die in der Branche auch anerkannt werden. Hierzu zählen beispielsweise Xing oder andere Portale, die auf spezielle Branchen zugeschnitten sind. Wer dort ein Profil anlegt, auf dem potenzielle Arbeitgeber den Lebenslauf und die persönlichen Fertigkeiten sehen können, hat seine Chancen gleich noch einmal verbessert.

Weitere Maßnahmen zur erfolgreichen Bewerbung mit Twitter:

Weiterhin sollte regelmäßig ein Tweet gesendet werden, um sich immer wieder in Erinnerung zu rufen. Verzichtet werden sollte auf inhaltslose Tweets à la „sitze gerade in der Bahn”. Ebenfalls ist zu beachten, dass viele Unternehmen Twitter nur als Kommunikationsmittel sehen, es jedoch noch nicht als Bewerberpool erkannt haben. Deshalb sollte sich auch niemand alleine auf die Jobsuche via Twitter verlassen, sondern diese als ergänzende Maßnahme zu den herkömmlichen Wegen sehen. Initiativbewerbungen, sowie die Stellensuche über Stellenangebote sollten also nicht aus den Augen verloren werden. Quelle: Dieser Artikel wurde von bwl24.net zur Verfügung gestellt. Bildquelle:  ©-anyaberkut-Fotolia.com

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