Ihr Lebenslauf weist lange Pausen zwischen verschiedenen Arbeitsstellen auf

Wenn Sie schon längere Zeit arbeitslos sind, ist diese Pause selbstverständlich vertretbar. Bei wiederholten Phasen der Arbeitslosigkeit jedoch könnte sich ein Arbeitgeber fragen: „Warum wollte dich denn vorher niemand?“. Bei jeder Lücke im Lebenslauf, die länger als drei Monate überdauert – ob gerechtfertigt oder nicht – seien Sie darauf vorbereitet, eine Erklärung parat zu haben.

Sie kommen unvorbereitet ins Vorstellungsgespräch

Unvorbereitet zum Vorstellungsgespräch zu erscheinen kann leicht passieren: Sie haben nicht über das Unternehmen recherchiert, Sie haben keine Fragen vorbereitet und Ihre Unterlagen haben Sie auch nicht dabei… Einfach gesagt: Machen Sie Ihre Hausaufgaben, bevor Sie zu einem Vorstellungsgespräch erscheinen. Erkunden Sie das Unternehmen online, bereiten Sie Antworten auf Fragen vor und proben Sie das Gespräch mit jemandem im Vorfeld. Je besser Sie vorbereitet sind, desto mehr Arbeitgeber werden Sie ernst nehmen.

Sie haben Ihrer Bewerbung keine Arbeitszeugnisse beigelegt

Wenn Sie Ihrer Bewerbung keine Zeugnisse beifügen, kann das bei Arbeitgebern den Eindruck hinterlassen, dass Sie möglicherweise niemals etwas Gutes geleistet haben. Ohne Zeugnisse mit den Unterschriften Ihrer ehemaligen Vorgesetzten erweckt Ihre Bewerbung ebenfalls den Anschein, Sie könnten das ehemalige Unternehmen Hals über Kopf und im Streit verlassen haben. Das lässt Sie wiederum nicht gerade in positivem Licht da stehen. Vielleicht haben Sie ja die Zeugnisse nur vergessen – also seien Sie aufmerksam, wenn Sie Ihre Bewerbung zusammenstellen.

Über Ihren ehemaligen Arbeitgeber fällt Ihnen nur Negatives ein

Wir wissen, wie verlockend es ist, jedem erzählen zu wollen welch ein großer (hier Kraftausdruck einfügen) ihr ehemaliger Chef war. Aber der Personalverantwortliche für die begehrte Stelle zählt nicht zu diesen Personen. Wandeln Sie lieber negative Aspekte über einen alten Job in positive um. Hielten Sie Ihren letzten Job für eine Sackgasse? Drehen Sie es um, indem Sie sagen: „Ich hatte das Gefühl, ich bin so weit gegangen wie ich konnte in der Position. Jetzt suche ich nach einer Stelle mit besseren Aufstiegschancen.“ Sie kamen nicht mit Ihren Kollegen zurecht? „Ich brauche eine Arbeit, wo ich das Gefühl habe, dass ich Teil eines Teams bin und meine letzte Stelle hat mir dieses Umfeld nicht geboten.“

Sie hatten sieben unterschiedliche Jobs – im letzten halben Jahr

„Jobhopping“ – so nennt sich ein neuer Trend in der Arbeitswelt. Heutzutage bleiben Arbeitnehmer nicht 10 bis 20 Jahre bei derselben Firma. Sie bleiben zwei oder drei Jahre und ziehen dann weiter. Während eine solche Taktik Ihrer Karriere durchaus gut tun kann, kann das häufige Wechseln der Arbeitsstelle einen potenziellen Arbeitgeber misstrauisch machen. Zu viele Jobs in sehr geringer Zeit kann für viele bedeuten, dass Sie keine Ausdauer oder Loyalität aufbringen können. Am besten, Sie wählen die Jobs aus, die Sie auch wirklich auf Ihrem Lebenslauf aufführen wollen, oder Sie bereiten ein paar gute Erklärungen vor.

Sie geben widersprüchliche Antworten in Ihrem Bewerbungsgespräch

Personalmanager wenden im Einstellungsprozess gern die Taktik an, Ihnen dieselbe Frage auf verschiedene Arten zu stellen. Damit wollen sie sicherstellen, dass Sie ehrlich sind und nicht bloß dem Arbeitgeber erzählen, was er hören will. Bleiben Sie aufrichtig mit Ihren Antworten während des gesamten Gesprächs und dann sollte Ihnen nichts mehr im Wege stehen.

Sie sind unflexibel

Die meisten Leute wissen, was sie in einem neuen Job wollen, wenn es um die Bezahlung, Sozialleistungen oder Urlaubsregelung geht. Sind Sie aber nicht in der Lage, flexibel mit einigen dieser (unrealistischen?) Erwartungen zu sein, wird es schwer für Sie, einen neuen Job zu finden. Überlegen Sie sich daher genau, was Sie wollen, bevor Sie ins Bewerbungsgespräch gehen und seien Sie auch bereit, davon abzuweichen – wenn nötig.

Ihre Bewerbung erschien faul

Nur das Mindeste von dem zu machen, was von Ihnen verlangt wird, wird Sie nicht sehr weit bringen – weder im Leben, noch bei der Jobsuche. Wenn Sie sich immer mit dem selben Lebenslauf und Anschreiben bewerben (oder gar keinem) zeugt das von purer Faulheit. Und wenn Sie nicht einmal diese Extra-Zeit für sich und Ihre Bewerbungsunterlagen aufbringen können, werden Sie dies wohl kaum für einen Kunden tun – schlussfolgert der Personalverantwortliche dann.

Sie haben keine Ziele

Wenn Sie keine langfristigen Ziele haben, fehlt es Ihnen wohl auch an kurzfristigen. Die langfristigen Ziele können sich mit der Zeit ändern, aber Sie sollten auf jeden Fall ein Konzept haben. Planen Sie, wohin Sie wollen und wie Sie gedenken, dorthin zu gelangen. Ansonsten erscheinen Sie ziellos und unmotiviert. Bildquelle: © SAWImedia S.Willnow – Fotolia.com

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