Englisch ist heute für viele Jobs Voraussetzung und da reicht Schulenglisch meist nicht aus. Wie sich Ihre Karrierechancen verbessern, wenn Sie gutes Englisch beherrschen und wie Sie Ihre Kenntnisse am besten aufpolieren können, erfahren Sie hier.

Die englische Sprache zu beherrschen gehört heute zum Handwerkszeug und zur unbedingten Voraussetzung bei fast allen Jobs. Dank Grundschulunterricht und moderner Medien haben Kinder heute schon von klein auf große Berührungspunkte mit Fremdsprachen und werden das Englische später wahrscheinlich besser beherrschen als die meisten Deutschen, die in dem vergangenen Jahrzehnt ihren ersten Job angetreten haben.

Mit Schulenglisch kommt man häufig nicht weit

Wer zu der letztgenannten Generation gehört und bisher immer noch mit seinem Schulenglisch völlig problemlos zurechtkam, der wird sich in vielen Branchen schon bald mit erhöhten Anforderungen konfrontiert sehen. Ob Medien, Wirtschaft, Forschung, IT, Gastronomie oder vieles mehr – durchschnittliches Englisch reicht nicht mehr aus, um den Ansprüchen international agierender Unternehmen gerecht zu werden und Geschäftsbeziehungen mit ausländischen Kunden herzustellen und zu pflegen. Auch um die Chancen auf beruflichen Aufstieg und attraktive Stellen im Ausland zu erhöhen, sind sprachliche Fähigkeiten erforderlich, die einem internationalen Business-Standard entsprechen.

Englisch für Fortgeschrittene – allein oder in der Gruppe lernen?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sein Englisch aufzupolieren und Verständnis, Wortschatz, Ausdruck sowie Aussprache zu trainieren und Stück für Stück zu verbessern. Wenn nicht gar betriebsinterne Sprachkurse angeboten werden, dann lässt sich auch neben dem Beruf auf zahlreiche freizeitliche Maßnahmen zurückgreifen. Mit E-Learning-Produkten kann man bequem von zu Hause sein Englisch schrittweise und in selbst bestimmtem Lerntempo qualitativ verbessern. Mit Audio-CDs oder Anwendungen für den PC erfordern derartige Methoden jedoch ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Wer jemanden kennt, der eine hohe Sprachkompetenz im Englischen aufweist, kann auch die Möglichkeit des privaten Einzelunterrichts in Betracht ziehen. In lockerer Atmosphäre und vertrauter Umgebung fällt die Vermittlung der Inhalte leichter und Sprachübungen gehen mit einem Gegenüber leichter von der Hand.

Um sich aber wirklich auch in der verbalen Konversation zu probieren, stellen Lerngruppen und Workshops bei der Volkshochschule oder bei privaten Bildungsträgern wie dem Wallstreet Institute effektivere, wenngleich kostspielige Maßnahmen dar. Spezielle Kurse für Fortgeschrittene richten sich nach den individuellen Bedürfnissen des Lernenden und versprechen schnellen Erfolg. Sprachschulen gibt es in allen größeren Städten und sind der ideale Weg, seine Englischkenntnisse in förderlicher Umgebung und dank eines persönlichen Lernplans auf ein höheres Level zu bringen.

Finanzierung: Vom günstigen Selbststudium bis zur kostspieligen Sprachschule

Was die Finanzierung der vorgestellten Maßnahmen betrifft, so gibt es große Unterschiede. Bücher, Software und CDs zum selbständigen Lernen kosten nicht die Welt und finden sich in jeder gut sortierten Buchhandlung. Kurse von qualifizierten Lehrern, im Idealfall englischen Muttersprachlern und innerhalb etablierter Einrichtungen können über mehrere Wochen besucht schon einen weitaus größeren finanziellen Aufwand bedeuten. Steht die Fortbildung direkt mit dem Beruf in Zusammenhang und ist beispielsweise im Voraus eines internationalen Projekts für die Mitarbeiter obligatorisch, dann übernimmt in aller Regel das Unternehmen alle anfallenden Kosten. Wenn der Fremdsprachenkurs für Ihren Beruf erforderlich ist, können Sie die Kosten dafür auch als Werbungskosten steuerlich absetzen. Genaueres erfahren Sie sicher von Ihrem Steuerberater oder Ihrem Finanzamt.

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