10.10.2018 -

Er sabbert, schmatzt und begrüßt neue Bekanntschaften gern mal spontan mit Zungenkuss. Keinem Kollegen verzeiht man diese Verstöße gegen die allgemeine Geschäftsetikette so schnell wie einem vierbeinigen Begleiter im Büro.

Hunde im Büro sind heute längst keine Ausnahmeerscheinung mehr. Denn wer seinen Mitarbeitern erlaubt, den Vierbeiner mit ins Büro zu bringen, der sorgt für Entspannung – und das nicht nur beim Hundehalter selbst. Ein weiterer Vorteil: Ein Hund bringt – zwangsläufig – Bewegung in den Büroalltag und leistet seinen Beitrag zur Gesundheit der Mitarbeiter. Denn wir wissen ja alle: Sitzen ist das neue Rauchen… Unser Tipp: Gassi-Runden unter unter tierlieben Kollegen aufteilen, damit auch möglichst viele von diesem Effekt profitieren können.

Hund hebt die Stimmung unter Kollegen

Die Erfahrung des Tierschutzbundes hat bewiesen, dass ein Hund im Büro sich positiv auf das Arbeitsklima auswirkt, denn Stress wird abgebaut und die Motivation steigt. Wenn zum Beispiel ein Kollege kurz innehält, um das Tier zu streicheln, mit dem Hund zu spielen oder auch beim Gassi gehen einspringt, ist das eine allgemein willkommene Abwechslung. Natürlich sollte man sich zuvor das Einverständnis für die tierische Begleitung vom Chef und auch den Kollegen holen und das Tier auch wirklich nur mitbringen, wenn keiner etwas dagegen hat. Zudem sollte man den Hund auch nicht jeden Tag ins Büro mitnehmen, gerade wenn man einen Vollzeitjob hat und auch Meetings und Termine wahrnehmen muss.

Auch der vierbeinige Begleiter soll sich wohlfühlen

Für Hundehalter ist ein flexibles Arbeitsverhältnis mit der Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten oder eine Teilzeitbeschäftigung ohnehin am besten, sodass genug Zeit für den Hund bleibt. Zwar fühlen sich die Vierbeiner am wohlsten, wenn sie bei Herrchen und Frauchen sind, jedoch wäre eine ganze Woche im Büro zu langweilig für den Hund.

Kommt der Hund mit ins Büro, muss auch sichergestellt sein, dass die Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden. Der Tierschutzbund empfiehlt dem vierbeinigen Begleiter  Rückzugsmöglichkeiten zu bieten und ihm und einen Platz mit seiner Decke einzurichten sowie seinen Futter- und Wassernapf und ein Spielzeug mitzubringen. Die Pausen sollten dem Hund gewidmet werden. Dann steht einem erfolgreichen gemeinsamen Arbeitstag nichts mehr im Wege.

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