Christoph Burger gibt hier ein paar wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Karriereziele für 2013 in die Tat umsetzen können und so wirklich eine Veränderung in Ihrem Berufsleben herbeiführen.

Erreichbare Ziele und Zwischenziele setzen

„Wählen Sie richtige Ziele, das heiß nicht zu viele und nicht zu große, ambitionierte, aber erreichbare Ziele“, sagt Christoph Burger und erklärt weiter: „Formulieren Sie positiv, konkret, zeitlich fixiert und in Gegenwartsform.“ Wie so eine Formulierung aussehen kann, verdeutlicht er an einem Beispiel: „Am 1. Juli 2013 leite ich für mein Unternehmen ein Projekt in den USA. Andernfalls wechsle ich in der zweiten Jahreshälfte 2013 das Unternehmen.“ Nun ist es wichtig, dass Sie sich Zwischenziele setzen und auch dafür Zeitpunkte festlegen. Bezogen auf das eben genannte Beispiel wären geeignete Zwischenziele:

  • Gespräch mit dem Chef über das Projektleiter-Anliegen führen.
  • Sichtung des Arbeitsmarktes.
  • Aktualisierung der Internet-Profile.
  • Kontakt mit Headhunter herstellen.

„Selbstverständlich müssen diese Zeitpunkte entsprechend früh gewählt werden, damit alles bis zum Jahreswechsel geschafft ist“, so Burger.

Neue Gewohnheiten aufbauen und mehr erreichen

„Wer 2013 mehr erreichen möchte als bisher, nutzt am besten die Ergebnisse, die die Erforschung der Disziplin in den letzten Jahren erarbeitet hat“, meint Christoph Burger. „Die Fähigkeit, diszipliniert und beharrlich an einem Vorhaben zu arbeiten, macht danach einen erheblichen Anteil am Berufserfolg aus.“ Willensstarke Menschen wenden jedoch verhältnismäßig wenig Anstrengung auf um ein Ziel zu erreichen. Dafür gehen sie effektiver vor. Burger erklärt: „Da ihre Energie, wie die jedes Menschen, begrenzt ist, investieren sie diese in den Aufbau neuer Gewohnheiten. Das kostet viel Einsatz. Ist die neue Verhaltensweise aber einmal etabliert, läuft sie wie von alleine.“ Welche neuen Gewohnheiten könnten Sie sich also für 2013 vornehmen? Regelmäßig Fachliteratur lesen? Einmal monatlich einen neuen Kontakt finden? Oder Sie wollen kürzer treten bei der Arbeit? Auch dies können Sie durch neue Gewohnheiten erreichen. Christoph Burger schlägt vor, sich für jedes Quartal 2013 einen neuen Schritt in diese Richtung vorzunehmen:

  • Ab dem ersten Quartal arbeiten Sie wirklich nicht mehr an den Wochenenden.
  • Ab dem zweiten achten Sie darauf, Ihren Sportabend nicht mehr zu verpassen.
  • Ab dem dritten bauen Sie ein verlängertes Wochenende pro Monat in Ihren Plan ein.
  • Ab dem vierten Quartal nehmen Sie einen weiteren Entspannungs-Abend dazu.

Beharrlich auf das Ziel hinarbeiten

„Bleiben Sie beharrlich und gehen Sie Schritt für Schritt und immer in die gewünschte Richtung“, so Christoph Burger. Als persönlichen Anreiz können Sie sich natürlich auch für die Zwischenschritte konkrete, attraktive Belohnungen ausdenken. Und damit Sie Ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren, empfiehlt Christoph Burger: „Nehmen Sie sich bereits jetzt einen Tag Ende 2013 vor, an dem Sie Ihr Ziel erreicht haben wollen. Ziehen Sie Ihren Kalender zu Rate, wann Sie eine ruhige Stunde für den Rückblick haben. Vielleicht passt Ihnen Sonntag, der 29. Dezember 2013? Legen Sie eine Belohnung fest, die Sie sich an diesem Tag gönnen.“


Ein Beitrag von Stephanie Thun Bildquelle:  © djama – Fotolia.com

1 Kommentar

  1. Richtig, man sollte sich immer Ziele setzen und probieren diese zu erreichen. Ich sehe es selbst immer wieder: Viele Arbeitnehmer wollen mehr erreichen, aber zeigen dann nicht, dass sie es wirklich auf eine nächste Ebene schaffen können.
    Besser sollte man sich ein paar kleinere Ziele setzen und dann merkt man schnell, dass man diese leichter erreichen kann. Das wird zu einer positiveren Einstellung Zielen gegenüber führen und insgesamt zu mehr Produktivität.

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