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Im Arbeitsleben sollte man nicht nur dem Chef oder Kunden gegenüber korrekt auftreten. Auch mit den lieben Kollegen lässt sich leichter auskommen, wenn man ein paar Regeln beachtet. Die wichtigsten haben wir für Sie zusammengefasst…

Klatsch & Tratsch

Auch wenn es schwer fällt – beteiligen Sie sich nicht am Büroklatsch! Wer über Kollegen tratscht und hinter deren Rücken über sie herzieht, gilt auch bei den restlichen Mitarbeitern nicht als vertrauenswürdig. Selbst wenn diese gern den intimen Plaudereien lauschen, aber sich kluger Weise eines Kommentars enthalten. Klatsch und Tratsch heizen die Gerüchteküche an, es kommt zu Missverständnissen und damit zu einer unnötigen Belastung des Betriebsklimas.

Du oder Sie?

Ob Sie mit den Kollegen per „Du“ sein wollen oder doch das förmliche „Sie“ bevorzugen, sollten Sie gut überlegen. Es schafft Nähe, wenn Sie einen Kollegen duzen. Das ist allerdings nicht immer von Vorteil. Konflikte im Job werden dann schnell auf persönlicher Ebene ausgetragen und nicht mehr objektiv thematisiert. Duzen Sie einen Kollegen nur, wenn er Ihnen ausreichend vertraut ist und bieten Sie das „Du“ nicht etwa an, um Vertrautheit zu erreichen.

Auf Distanz

Auch wenn es in vielen Büros – vor allem in Agenturen und jungen Start-ups – längst nicht mehr allzu förmlich zugeht, sollte man den Kollegenkreis nicht mit dem Freundeskreis verwechseln. Halten Sie im Berufsleben die gesellschaftliche Distanzzone ein, die zwischen einem und zwei Metern Abstand beträgt. Vertrauten Kollegen können Sie gelegentlich auch näher kommen – die persönliche Distanz sollte dann zwischen einem halben und einem Meter betragen. Alles unter 50 Zentimetern gilt als intime Distanz und ist engen Freunden vorbehalten.

Humor

Lachen ist gesund und bringt zuweilen auch im Job Entspannung und Auflockerung. Vorausgesetzt sie amüsieren sich nicht auf fremde Kosten. Über Kollegen Witze zu reißen, ist absolut tabu und dient auch nicht der allgemeinen Erheiterung. Wenn Sie privat gern den Entertainer mimen, sollten Sie Ihren Humor im Beruf sparsam und nur in passenden Momenten einsetzen. Wer in beinahe jeder Situation einen Witz reißt, wird schnell selbst zur Lachnummer.

Mittagspause

Tun Sie sich und Ihren Kollegen einen Gefallen und verzichten Sie in der Mittagspause auf geruchsintensive Speisen. Fischbrötchen mit ordentlich Zwiebeln oder Döner mit lecker Tzatziki können unglaublich einsam machen. Doch nur selten haben Mitarbeiter die Möglichkeit zur Flucht, sondern sitzen mit dem „atemraubenden“ Kollegen im gemeinsamen Büro oder im Meeting fest. Eine unzumutbare Belastung, die keine Sympathiepunkte bringt.

Büroküche

Ein fast schon klassischer Zankapfel im Büro ist die Küche. Kollegen, die regelmäßig Ihre halbvollen Kaffeetassen, schmutziges Geschirr und Essensreste auf der Arbeitsfläche parken, werden vom Rest der Belegschaft verflucht. Vielleicht glauben sie noch unerschütterlich an Heinzelmännchen oder halten die Spülmaschine für ein suspekt gefährliches Objekt aus dem All. Wenn Sie zu den genervten Hinterherräumern zählen, sprechen Sie die Missetäter direkt aber freundlich auf das Problem an und bitten Sie sie, künftig einen Beitrag zur Ordnung in der gemeinsamen Küche zu leisten. Gehören Sie zu den Missetätern, räumen Sie Ihr Zeug weg, bevor die Kollegen Voodoo-Püppchen mit Ihrem Konterfei basteln.

Zuverlässigkeit

Das Wichtigste in einen Team ist, sich auf den anderen verlassen zu können. Das gilt einmal mehr im Job. Mitarbeiter, die Absprachen nicht einhalten, unpünktlich sind und übertragene Aufgaben nur halbherzig erledigen, erschweren allen anderen die Arbeit und ziehen sich den Unmut der Kollegen zu. Eine Frage der Zeit, bis diese Situation dem Chef zu Ohren kommt.

Liebe im Büro

Glaubt man den Statistiken, findet inzwischen jeder zehnte Deutsche seinen Partner oder seine Partnerin am Arbeitsplatz. Die Liebe im Büro ist also längst nicht mehr verpönt. Trotzdem sollten Turteltauben während der Arbeitszeit ihre Hormone im Griff haben. Hemmungsloses Flirten und das Ausleben von Beziehungskrisen gehören nicht ins Büro und sind unangenehm für die Kollegen. Gerade bei einer Beziehung zu einem oder einer Vorgesetzten wird mit Argusaugen beobachtet, ob der Partner im Job bevorzugt behandelt wird. Versuchen Sie also am Arbeitsplatz professionell und neutral miteinander umzugehen.
Quellen: Stern.de, elviva.de]]>

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