Haben Sie das Zeug zu einem guten Mitarbeiter?

  • Ohne Fleiß keinen Preis Work-Life-Balance hin oder her. Wer aktuelle Diskussionen hinsichtlich Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation falsch versteht und als Freibrief auslegt, es sich im Job hübsch bequem zu machen, hat bald keinen mehr. Arbeitgeber legen höchsten Wert auf Einsatzbereitschaft und Fleiß. Schließlich sind sie keine Samariter und wollen für den Lohn, den sie Ihnen zahlen, auch Leistungen sehen. Wenn Sie sich vor unliebsamer Arbeit oder schwierigen Projekten drücken, ecken Sie nicht nur beim Chef an, sondern auch bei Ihren Kollegen. Die müssen nämlich dann dank Ihnen Überstunden schrubben. Also lieber einmal mehr freiwillig melden und statt der geforderten 100 Prozent ab und zu auch 150 geben.
  • Kann Ihr Chef sich auf Sie verlassen? Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Verantwortungsbewusstsein – auch wenn das irgendwie öde klingt, die drei Eigenschaften schätzen Vorgesetzte besonders. Seien Sie immer pünktlich und halten Sie Termine ein. Wenn es zeitlich eng wird, sagen Sie rechtzeitig Bescheid. Wenn Ihr Chef weiß, dass er sich auf Sie verlassen kann, wird sich das positiv auf Ihre Karriere auswirken.
  • Höflicher Umgangston Manchmal fällt es schwer. Schließlich sind Sie auch nur ein Mensch und haben als solcher Anrecht auf einen Bad-Hair-und-Laune-Day dann und wann. Ein Profi in Ihrem Job sind Sie aber nur dann, wenn Sie Ihre schlechte Stimmung nicht an Dritten auslassen. Seien Sie freundlich, höflich und respektvoll zu Vorgesetzten, Kollegen, Kunden, Lieferanten – auch am Telefon. Einen Miesepeter wird kein Chef auf wichtige Partner oder Kunden loslassen.
  • Halten Sie sich an die Spielregeln In jeder Firma gibt es Regeln, geschriebene und ungeschriebene. Auch wenn Sie diese nur mit den besten Absichten außer Kraft setzen oder ändern wollen, setzen Sie sich nicht eigenmächtig darüber hinweg. Gehen Sie den formalen Weg und äußern Sie Ihre Kritik an geeigneter Stelle. In ungeschriebene Gesetze sollten Sie sich, wenn Sie neu sind, von einem älteren Kollegen einweisen lassen.
  • Teamgeist Teamplayer sind gefragter denn je. Ob Sie wirklich einer sind oder doch zum Egoisten neigen, erkennt Ihr Chef an Ihrer Arbeitsweise und Ihrem Umgang mit den Kollegen. Bieten Sie Hilfe an und bitten Sie um Hilfe, falls es nötig sein sollte. Doch Vorsicht: Team steht nicht für „Toll, ein anderer macht‘s“. Ihr Team profitiert von Ihren guten Leistung. Hängen Sie sich rein und freuen Sie sich gemeinsam über den Erfolg.
  • Lernen, lernen, lernen Ruhen Sie sich nicht auf Lorbeeren aus. Vorgesetzte erwarten von Ihren Mitarbeitern, dass diese sich weiterbilden WOLLEN. Zeigen Sie also Eigeninitiative und unterbreiten Sie Ihrem Chef Vorschläge über sinnvolle Weiterbildungsseminare. Wer sich nicht den Veränderungen im Job anpassen kann oder will, läuft Gefahr, nicht mehr gebraucht zu werden.
  • Seien Sie selbstbewusst Wer sein Licht unter den Scheffel stellt und stets den Boden wischt, auf dem der Chef wandelt, wird nicht wahrgenommen. Seien Sie selbstbewusst und machen Sie auf gute Ergebnisse aufmerksam, die Sie erreicht haben. Üben Sie konstruktive Kritik, wenn es in Ihren Augen nötig ist. Die meisten Vorgesetzten schätzen ein ehrliches Wort weit mehr als Mitarbeiter, die ihnen nach dem Mund reden.
  • Diskretion, bitte Als Angestellter haben Sie Zugang zu Informationen über Ihren Arbeitgeber, die niemanden außerhalb der Firma etwas angehen. Das gilt für geschäftliche Details ebenso wie für den aktuellen Firmenklatsch. Wer Kollegen oder Vorgesetzte diffamiert, schneidet sich ins eigene Fleisch und verliert im schlimmsten Fall den Job. Denken Sie daran, wenn Sie in Social Networks unterwegs sind.
  • Vorbildlich Sie haben eine gewisse Erwartungshaltung gegenüber Ihrem Chef und Ihren Kollegen? Dann müssen Sie diesen Maßstäben auch selbst gerecht werden. Seien Sie ein Vorbild in dem, was Sie tun. Das beinhaltet vor allem eine vorbildliche Einstellung zu Ihrer Arbeit.
  • Bleiben Sie gesund Mitarbeiter, die Krankheitstage sammeln wie Wolfgang Petry Freundschaftsbändchen, bereiten Vorgesetzten Kopfschmerzen. In jedem Job gibt es Belastungsspitzen, die sich für einen begrenzten Zeitraum verkraften lassen. Achten Sie aber auf Ihre Gesundheit und treten Sie rechtzeitig auf die Bremse. Notorische Überarbeitung wird Ihnen nicht zu mehr Ansehen verhelfen, sondern sich negativ auf Ihre Leistungsfähigkeit auswirken.

(Quelle: www.zehn.de) Bildquelle: © Svemir -iStockphoto.com

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