Wer kennt das nicht? Schon der Gedanke an den Montag lässt die entspannte Wochenendlaune gegen Sonntagnachmittag in den Keller sinken.

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Die wenigsten von uns erwarten voller Vorfreude den Wochenanfang. Wem es überhaupt gelingt am Wochenende etwas abzuschalten, dem wird jetzt schlagartig wieder bewusst, welche Pflichten im Job warten. Dann ist der Montag da und mit ihm das Stimmungstief.

In ihrem Buch „Schon wieder Montag…“ widmet Autorin und Diplom-Psychologin Kirsten Khaschei sich diesem Thema und gibt Montagsmuffeln 50 Ideen, wie sie den Jobfrust überwinden können. In einem Test finden Sie heraus, in welchen Bereichen Sie der Montagsblues erwischt hat, und anhand der Ergebnisse können Sie sich aus den 50 Tipps des folgenden Kapitels gezielte Hilfe zu Ihren speziellen Themen holen.

Hier sind 10 dieser wertvollen Tipps, die Ihnen helfen können, besser in die Woche zu starten:

1. Werden Sie in Ruhe wach

Planen Sie die ersten Stunden des Montags bewusst so, dass Ihnen der Tag bestimmt gefallen wird. Gehen Sie dabei mit System vor und planen Sie ein paar Dinge, die Ihnen den Start in den Tag erleichtern: Hören Sie Ihre Lieblingsmusik. Stellen Sie den Wecker zehn Minuten eher als gewöhnlich und trinken Sie Ihren Kaffee im Bett. Planen Sie etwas besonders Leckeres für die Mittagspause ein… Ihnen fällt sicher noch mehr ein!

2. Ziehen Sie Ihr Lieblingsoutfit an

Unmotiviert, lustlos und dann steht man am Montagmorgen auch noch völlig ratlos vorm Spiegel und weiß absolut nicht, was man anziehen soll. Je schlechter die Laune, umso wichtiger ist es, dass Sie mit sich selbst und Ihrem Äußeren zufrieden sind. Da ist ein Outfit, in dem man sich rundum wohlfühlt, genau das Richtige. Am besten, Sie haben die Lieblingskleidung montags direkt griffbereit.

3. Arbeiten Sie im Einklang mit Ihrem Biorhytmus

Jeder Mensch hat eine innere Uhr, die vorgibt, ob wir lieber früh oder spät aufstehen und wann wir am besten arbeiten. Lernen Sie Ihren Chronotyp und Ihre persönliche Leistungskurve kennen. Lerchen können gut am frühen Morgen und Vormittag arbeiten, Eulen laufen dagegen erst am Nachmittag oder Abend zur Hochform auf. Achten Sie darauf, wann Ihre aktivste Tageszeit ist und erledigen Sie wichtige Tätigkeiten im Job am besten genau dann.

4. Nehmen Sie den Wochenstart möglichst leicht

Was an Ihrem Job macht Ihnen am meisten Spaß? Welche Arbeiten erledigen Sie besonders schnell und gut? Der Einstieg in die neue Woche gelingt besser, wenn man als Erstes die Aufgaben erledigt, die einem leichter von der Hand gehen. Machen Sie, bevor Sie am Freitag das Büro verlassen, einen Plan für den nächsten Montag. Darauf schreiben Sie nicht die eiligsten, dringensten oder schwierigsten Aufgaben für die nächste Woche, sondern möglichst leichte und angenehme Aufgaben.

5. Perfektionismus ade

Perfektionismus erzeugt eine Menge Stress, weil man so gut wie nie fertig mit der Arbeit wird, und macht einsam, weil man anderen nicht zutraut, etwas so gut zu können wie man selbst. Wenn das nicht zwei einleuchtende Gründe sind, etwas gelassener zu werden. Da hilft nur eins: Loslassen! Erlauben Sie sich und anderen, ab und zu mal einen Fehler zu machen. Loslassen, statt alles bis ins Letzte kontrollieren zu wollen, kommt gesunden Arbeitsbeziehungen zugute und wirkt in ungesunden Situationen wahre Wunder. Es bedeutet zu akzeptieren, dass man in seinem Job nicht alles und jeden kontrollieren kann.

6. Entdecken Sie die Kraft positiver Gesten

Ein kleines Lächeln kann Ihren Tag retten, denn beim Lächeln drücken bestimmte Muskeln auf unsere Nerven und das widerum löst einen angenehmen Zustand in unserem Körper aus. Amerikanische Psychologen haben herausgefunden, dass es noch mehr Gesten gibt, die uns guttun oder selbstsicherer machen, wie etwa mit dem Kopf nicken. Ein Tipp für jeden Tag: Wenn Sie schlecht drauf sind, zwinkern Sie sich im Spiegel aufmunternd zu und lächeln Sie dabei. Die innere Botschaft: „Alles halb so schlimm!”.

7. Die Sinnfrage warum tun Sie das alles?

Die Logotherapie geht davon aus, dass alle Menschen Wesen auf der Suche nach Sinn sind. Ein lebenslanger Prozess, der niemals abgeschlossen ist, da es nicht nur den einen Sinn gibt, der uns von der Geburt bis ins hohe Alter begleitet und motiviert. Was ist für Sie jetzt, hier und heute sinnvoll? Diese Fragen könnten Sie anregen: Kann ich spontan sagen, was meinen Tag heute sinnvoll macht? Was habe ich in Zukunft vor und welche Pläne beflügeln mich? Ob beruflich oder privat: Welche Tätigkeiten geben mir besonders viel Energie und verschaffen mir das Gefühl tiefer Befriedigung?

8. Es ist Ihre Zeit nehmen Sie sie sich

Wie schafft man es, endlich einen Gang herunter zu schalten? Schwer genug ist es ja in unserer Turbo-Gesellschaft. Wer sich den eigenen Umgang mit der Zeit genauer anschaut, kann jedoch Ansatzpunkte finden. Denn der Trick, weniger gehetzt zu arbeiten, besteht darin, eigene Stärken und Schwächen zu erkennen und dadurch zu wissen, wie man den daraus entstehenden Stress am besten von vornherin umschifft. Statt ständig zu planen und zu überdenken packen Sie die Dinge lieber gleich an. Überprüfen Sie, eventuell mit Unterstützung der Kollegen, ob sich manches im Job nicht schneller erledigen lässt.

9. Überprüfen Sie, ob Sie noch zu Ihrem Job passen

Manchmal wächst man über die Anforderungen an seinem Arbeitsplatz hinaus, ohne das wirklich zu merken. Finden Sie heraus, ob das bei Ihnen vielleicht auch so ist — und wie Sie Ihre Situation verändern können. Wenn Sie täglich viel Energie brauchen, allein um Ihren Job einigermaßen zu überstehen, machen Sie vielleicht schon zu lange die selbe Tätigkeit. Unterforderung und Langeweile sind neben Stress und Überforderung die wichtigsten Motivationskiller am Arbeitsplatz. Sie müssen ja nicht gleich nach einem neuen Job Ausschau halten. Wie wäre es stattdessen, wenn Sie nach einer neuen Herausforderung an Ihrem eigenen Arbeitsplatz suchen?

10. Es könnte alles noch viel schlimmer sein

Montagmorgen, acht Uhr in Deutschland. Stellen Sie sich einmal vor, was einem montagmorgens theoretisch alles passieren kann… Ob mit oder ohne Montagsblues: Sie werden froh sein, dass Sie einfach nur zur Arbeit gehen müssen.

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„Schon wieder Montag …: 50 Ideen, mit denen Sie den Jobfrust überwinden” von Kirsten Khaschei ist im Campus Verlag erschienen und für 14,90 Euro im Buchhandel erhältlich. ISBN: 978-3-593-38510-5

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