Hauswirtschafter

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Aus- und Weiterbildung: Vom Hauswirtschafter zum Betriebsleiter oder Oecotrophologen

Für die dreijährige duale Ausbildung zum Hauswirtschafter ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis werden überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Bildungsabschluss eingestellt. Vermittelt werden u.a. Kenntnisse in den folgenden Bereichen:

  • Werken/Technik (z.B. Hauswirtschaftliches Arbeiten)
  • Deutsch (z.B. Schreiben von Speiseplänen, Beratung zur Speisenauswahl)
  • Mathematik (z.B. Wirtschaftlichkeitsberechnungen für die Haushaltsführung)

Die Abschlussprüfung wird vor der jeweils zuständigen hauswirtschaftlichen Berufsbildungsstelle der einzelnen Bundesländer abgelegt. Das können u.a. Landesanstalten, Industrie- und Handelskammern oder Senatsverwaltungen sein. Gelernte Hauswirtschafter haben die Möglichkeit, eine Weiterbildung zum Hauswirtschaftlichen Betriebsleiter, zum Meister der Hauswirtschaft oder zum Fachhauswirtschafter zu absolvieren. Auch ein Studium der Oecotrophologie (Ernährungswissenschaft) mit einem Bachelor- oder Masterabschluss schließt an die Ausbildung zum Hauswirtschafter an.

Ausbildungsvergütung und Gehalt: Was verdient ein Mitarbeiter in der Hauswirtschaft?

Auszubildende erhalten im Durchschnitt eine Vergütung von 650€ brutto/Monat im ersten Ausbildungsjahr, 690€ im zweiten und 750€ im dritten Jahr. Gelernte Hauswirtschafter können mit einem Einstiegsgehalt von 1.400€ bis 2.300€ brutto/Monat rechnen – abhängig von Branche und Arbeitsort. Ist der Arbeitgeber tariflich gebunden, gelten feste Tarifverordnungen.

Auf einen Blick: Typische Branchen, wichtige Verbände und Organisationen

Die Beschäftigungsfelder für gelernte Hauswirtschafter sind vielfältig. So können sie beispielsweise in Wohn-, Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen arbeiten, in Kindertagesstätten, bei ambulanten sozialen Dienstleistern, in Erholungsheimen und Jugendherbergen, in Krankenhäusern, Kur- und Reha-Kliniken, in Tagungs- und Bildungshäusern, in Betrieben der Gastronomie und Hotellerie sowie in landwirtschaftlichen Betrieben und in privaten Haushalten. Zu den wichtigen Verbänden gehören der Berufsverband Hauswirtschaft, der Bundesverband hauswirtschaftlicher Berufe MdH e.V. und die deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft e.V. (DGH).


Quellen: berufenet.arbeitsagentur.de, .azubiyo.de, berufsverband-hauswirtschaft.de Bildquelle: © Andrey_Popov – Shutterstock.com