Globale Karriere

Dass ihn sein Weg über viele Stationen in Deutschland und der Welt gerade nach Ober-Ramstadt im südhessischen Odenwald führen würde, hätte Jan Goll vielleicht selbst nicht gedacht. Doch genau dort kann er seine Fähigkeiten und internationalen Erfahrungen beim Familienunternehmen Deutsche Amphibolin Werke (DAW) einsetzen. Schon vor und während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Controlling in München verbrachte Jan Goll immer wieder Zeit im Ausland: Studium und Praktikum in den USA; weitere Praktika in Südkorea und Indien. Heute ist er viel im Südwesten und -osten Europas unterwegs.

Spannende Aufgaben mit internationaler Ausrichtung

„Auslandserfahrung ist wichtig, um interkulturelle Erfahrungen zu sammeln, darüber hinaus aber auch um das Geschäft und die Situation der Auslandsgesellschaften vor Ort besser verstehen zu können. Man bekommt dadurch einen ganz neuen Blickwinkel auf das Unternehmen“, sagt Jan Goll, der heute als Area Controller Südwest/-ost Europa bei der DAW-Gruppe tätig ist. „Ich könnte mir heute gut vorstellen, noch mal für eine längere Zeit im Ausland zu arbeiten.“ Nach Abschluss seines Studiums im Jahr 2010 war ihm zunächst nicht ganz klar, wie es weitergehen sollte. Doch eines wusste er: „Die internationale Ausrichtung des Unternehmens war für mich ein wesentlicher Faktor. Sowohl spannende Aufgaben als auch die internationale Ausrichtung machen einen Job attraktiv. Kommen beide Faktoren zusammen, dann ist es die ideale Kombination.“

Kontaktaufnahme auf dem Karrieretag Familienunternehmen

Diese Kombination fand der Absolvent schließlich in Form des International Management Trainee-Programms der Deutschen Amphibolin Werke (DAW), die er 2009 auf dem „Karrieretag Familienunternehmen“ in Köln kennengelernt hat. Da er gezielt auf der Suche nach einer Tätigkeit in einem Familienunternehmen war, stellte der Karrieretag Familienunternehmen die ideale Plattform dar, um eine Vielzahl an attraktiven Familienunternehmen kennenzulernen. „Ich erhielt im Vorfeld der Veranstaltung eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch von der DAW-Gruppe, die mir bis dahin noch kein Begriff war“, erzählt Jan Goll. „Das Gespräch vor Ort mit Herrn Schäfer, dem Personalchef der Gruppe, war sehr angenehm und das Trainee-Programm überzeugte mich im weiteren Verlauf des Bewerbungsprozesses.“ Die DAW-Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt Farben, Lacke, Lasuren, bauchemische Beschichtungen und Materialien für Fassaden- und Dämmtechnik und ist Marktführer für Baufarben in Deutschland, Österreich und der Türkei. Die Marken Alpina, Caparol, mit denen fast jeder schon eine Wand gestrichen hat, gehören zur DAW.

Über ein Traineeprogramm ins Auslandscontrolling

Das Traineeprogramm im Bereich Controlling und Finance gliederte sich für Jan Goll in drei Stationen und einen Auslandsaufenthalt. „Die ersten beiden Stationen des Programms waren für mich Zentralabteilungen der DAW-Gruppe, die dritte Station war in unserer Servicegesellschaft für Händler“, erzählt er. „Meine Auslandsstation war Frankreich, in einer unserer größten Gesellschaften, die alle Bereiche, von der Produktion, über einen großen Vertrieb, sowie ein Netzwerk von unabhängigen und eigenen Händlern besitzt und daher ideal war um möglichst viele Aspekte einer Tochtergesellschaft im Ausland kennenzulernen.“ Auch die Theorie mit Schulungen und Seminaren kam nicht zu kurz. „Innerhalb des Trainee-Programms sind alle Trainees eingebunden in die DAW Academy und lernen vier Module zu verschiedenen Themen kennen: vom Zeit- und Selbstmanagement über Teamarbeit bis hin zur Führung von Teams“, berichtet Jan Goll. Seit Anfang 2013 ist er nun als Area Controller Südwest-/ost Europa bei den DAW beschäftigt. Seine Tätigkeit beschreibt er selbst so: „Ich übe eine Schnittstellenfunktion aus. Auf der einen Seite habe ich klassische Aufgaben aus dem Beteiligungscontrolling, wie die Erstellung von Monatsabschlüssen oder die Ermittlung und Analyse von Geschäftsdaten. Darüber hinaus bin ich Ansprechpartner der Gesellschaften für alle Finanz- und Controlling-Themen.“ Und was ihn besonders an seinem Job reizt: „Im Rahmen meiner Tätigkeit bin ich natürlich viel unterwegs. Für die Erstellung eines Business Plans war ich innerhalb von zwei Wochen allein in der Schweiz, in Spanien und Frankreich.“

Interdisziplinär arbeiten und schnell Verantwortung übernehmen

Jan Goll hat sich bewusst für ein Familienunternehmen als Arbeitgeber entschieden und das hat seine Gründe. „Ein Familienunternehmen ist eine sehr ausgeprägte Art eines ‚Beziehungsnetzwerkes‘. Das ist im Unternehmen und im Umgang miteinander spürbar und prägt die Arbeitsatmosphäre“, erklärt er. „Ich persönlich finde es schön, dass eine Familie hinter dem Unternehmen steht und im operativen Geschäft Präsenz zeigt. Der Inhaber der DAW hat sein Büro genau ein Stockwerk über mir. Man ist sich persönlich bekannt, trifft sich im Gang und unterhält sich auch mal kurz.“ Was er darüber hinaus schätzt, sind die breit gefächerten Aufgaben und kurzen Entscheidungswege. „Man wird nicht ausschließlich im eigenen Fachbereich eingesetzt, kann daher sehr interdisziplinär tätig werden und übernimmt viel schneller Verantwortung für spannende Aufgaben. In einem stark hierarchischen und durchstrukturierten Konzern wäre dies meiner Ansicht nach so nicht denkbar, in einem Familienunternehmen dagegen ist das schon öfter der Fall.“
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Bildquelle oben: Karriere im Familienunternehmen Bildquelle unten: Dr. Oetker]]>

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