1. Der Wettbewerb um IT-Fachleute verschärft sich, Frauen bekommen bessere Chancen auf eine Führungsposition

Laut einer Studie des Branchenverbandes BITKOM ist der Fachkräftebedarf in der ITK-Branche 2011 stark gestiegen. Nach Einschätzung der befragten Unternehmen hat sich gleichzeitig der Fachkräftemangel verschärft. Als eine Gegenmaßnahme will die Branche den Anteil von Frauen in Fach- und Führungspositionen erhöhen und strebt bis zum Jahr 2020 im Schnitt eine Versechsfachung des Frauenanteils im Top- und eine Verdreifachung im mittleren Management an. Der Frauenanteil bei den Fachkräften soll um 68 Prozent steigen.

2. Die Gehälter von IT-Spezialisten werden weiterhin überdurchschnittlich steigen

2011 stiegen die Gehälter von IT-Spezialisten in der ITK-Branche laut BITKOM im Schnitt um 4,7 Prozent. Andere Fachkräfte verdienten durchschnittlich nur 2,7 Prozent mehr. IT Job Board.de geht davon aus, dass sich diese Entwicklung 2012 fortsetzt.

3. Der Bedarf an Data Management- und Analyse-Spezialisten nimmt zu

Die Analysten von Gartner und Nucleus Research erwarten, dass sich die Methoden und Technologien für Datenmanagement und analyse in den kommenden Monaten stark weiterentwickeln. Der Grund ist der hohe Bedarf von Unternehmen, zum einen große Datenvolumina zu analysieren und zum anderen immer mehr Quellen zu verknüpfen und intelligent auszuwerten. Das wird sich auch auf den Arbeitsmarkt auswirken und die Nachfrage nach Spezialisten in diesem Bereich erhöhen. Sie werden sich permanent weiterqualifizieren müssen, um mit der rasanten technologischen Entwicklung mithalten zu können.

4. HTML5 wird ein Muss für Webentwickler

Consol Software prognostiziert in ihrem jährlichen Trend-Report, dass HTML5 2012 zum ersten Mal signifikant in Webapplikationen zum Einsatz kommt. Andere Rich-Client-Plattformen wie Flex oder Silverlight würden an Einfluss und Verbreitung verlieren. Wer sich noch nicht mit dem neuen Standard beschäftigt hat, sollte das schnell nachholen.

5. Entwickler von Benutzeroberflächen müssen sich umorientieren

Gartner erwartet, dass sich die seit 20 Jahren etablierten Leitbilder für die Entwicklung von Benutzeroberflächen ändern werden, und zwar in Richtung mobile Anwendungen. Demnach wird in Zukunft mehr Wert auf die Bedienung per Berührung, Geste oder Sprache gelegt als auf Menüleisten und Zeigegeräte. Außerdem werden immer mehr „Apps“ anstatt kompletter Anwendungen entwickelt, die sich zu einer komplexeren Lösung zusammensetzen lassen. Diese Neuerungen werden die Anforderungen an Softwareentwickler verändern, die Benutzeroberflächen entwerfen. Bildquelle: © bofotolux – Fotolia.com

1 Kommentar

  1. Arbeitsmarktstatistik Januar 2013 – Zahl der Erwerbstätigen und Erwerbslosen…
    In den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zur Arbeitsmarktstatistik im Januar 2013 zeigen sich zwei unterschiedliche Richtungen auf. Im Jahresvergleich sind die Zahlen durchaus positiv zu werten, im Vergleich mit dem Vormonat hin…

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein