Fünf Methoden gegen Stress am Arbeitsplatz

Stress gehört zu jedem Job. Daher ist es wichtig, die stressauslösenden Faktoren zu erkennen und sie in positive Erlebnisse zu verwandeln. Hier finden Sie einige Anregungen, um Burnout und Stress aus dem Weg zu gehen. Sind Sie mit Ihrer Arbeit nicht mehr zufrieden? Fragen Sie sich vielleicht, ob es der richtige Job ist? Spielen Sie mit dem Gedanken, eine neue Stelle zu suchen? Wenn Sie diese Fragen mit ‚Ja‘ beantwortet haben, kann es sein, dass Sie am Burnout-Syndrom leiden — und nicht unbedingt unter einem schlechten Job. Wenn jemand an Burnout erkrankt, hat das mit der Art und Weise zu tun, wie er auf positiven und negativen Stress am Arbeitsplatz reagiert. Stress gehört zu jedem Job. Daher ist es wichtig, die Stress auslösenden Faktoren zu erkennen und sie in positive Erlebnisse zu verwandeln. Im Folgenden finden Sie einige Anregungen, um Burnout und Stress aus dem Weg zu gehen.

1. Erinnern Sie sich an bessere Zeiten

Denken Sie an die Zeit, als Sie sich in Ihrem Beruf erfolgreich gefühlt haben, und finden Sie heraus, welche Faktoren zu diesem Erfolg beigetragen haben, z. B. der Abschluss eines großen Auftrags, an dem Sie lange gearbeitet haben, eine Beförderung oder die Entwicklung einer neuen Idee.

2. Vermeiden Sie negatives Denken

Henry Ford hat einmal gesagt: „Wenn Sie der Überzeugung sind, dass Sie es können oder dass Sie es nicht können, haben Sie wahrscheinlich Recht.“ Die Verwendung positiver Sprache schafft gedankliche Bilder, die ins Unterbewusstsein dringen. Bei einer Befragung von 350.000 leitenden Angestellten fanden Wissenschaftler der Universität Pennsylvania heraus, dass die erfolgreichsten zehn Prozent auch größeren Optimismus zeigten. Anstatt Ihr neues Verkaufziel von vornherein für unerreichbar zu erklären, sollten Sie sich daher sagen: „Ich werde mir mehrere kleinere, überschaubare Ziele vornehmen, dann werde ich es schaffen.“ Nörgelnde Kollegen, Gerüchte und die Umgangsformen im Büro können Sie mit der Zeit negativ beeinflussen. Wirken Sie der Negativität entgegen, indem Sie sich auf die positiven Seiten Ihrer Arbeit konzentrieren. Die Schwarzseher werden bald bemerken, dass Sie in ihre Klagen nicht mit einstimmen.

3. Gehen Sie mehr hinaus

Nehmen Sie sich Zeit, das Büro zum Mittagessen oder für einen Kaffee zu verlassen. Bleiben Sie nicht an dem Tisch sitzen, an dem Sie ohnehin den größten Teil des Tages verbringen. Schalten Sie das Telefon, den Blackberry und den Laptop aus, und nehmen Sie sich eine Auszeit abseits der Arbeit. All das mag belanglos scheinen, doch Sie werden erfrischt und erholt zur Arbeit zurückkehren.

4. Ändern Sie Ihre Gewohnheiten

Jeden Tag eintönig die gleichen Aufgaben zu verrichten, kann frustrierend sein. Nehmen Sie einen anderen Weg zur Arbeit, ordnen Sie Ihren Schreibtisch neu, oder bitten Sie Ihren Chef um eine neue Herausforderung — vielleicht die Leitung der Teamsitzung oder die Schulung neuer Mitarbeiter.

5. Und schließlich: Bitten Sie um Hilfe

Es ist keine Schande, jemanden um Hilfe zu bitten. Wir sind alle Menschen, keine Maschinen. Jeder von uns durchlebt schwierige Phasen und Ihre Kollegen und Vorgesetzten werden es zu schätzen wissen, wenn Sie sie um Rat fragen und um Unterstützung bitten. Erfahrungsgemäß kommen auch wieder bessere Zeiten — und eines Tages sind Sie vielleicht derjenige, den man um Rat fragt. Um ein Klischee zu bemühen: Wissen ist Macht. Sie wissen nun, was Sie tun können, wenn Sie sich ausgebrannt fühlen. Ihnen wird die Kontrolle nicht komplett entgleiten. Es kommt nicht nur auf Ihre aktuelle Situation an, sondern vor allem darauf, wie Sie damit umgehen. Bildquelle: © Frédéric Prochasson – Fotolia.com]]>

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