1. Es graut Ihnen vor der Arbeit.

Wie Sie sich dabei fühlen, wenn Sie jeden Tag zur Arbeit gehen, kann Ihnen sehr viel darüber sagen, ob das der richtige Job für Sie ist. Wachen Sie morgens auf und fürchten sich davor, aus dem Haus und zur Arbeit zu gehen? Zwar erwartet niemand von Ihnen, dass Sie jeden Montag vor lauter Begeisterung auf und ab springen, wenn Sie aber dauerhaft Ängste verspüren, dann ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass Sie am falschen Platz sind.

2. Ihre täglichen Aufgaben bereiten Ihnen keine Freude.

Es gibt keinen Job, der jeden Tag nur Spaß bedeutet, aber Sie sollten schon etwas Freude an Ihren täglichen Aufgaben verspüren. Das, was Sie Tag für Tag tun, sollte zu Ihren Stärken passen, also dazu, was Sie gern und gut tun. Wenn Sie beispielsweise am liebsten mit Leuten kommunizieren, werden Sie kaum gern den ganzen Tag mit Zahlen und Tabellen arbeiten.

3. Sie fühlen sich in der Unternehmenskultur und in dem Umfeld nicht wohl.

Einige Leute halten die Unternehmenskultur am Arbeitsplatz für unbedeutend, sie kann aber eine dramatische Wirkung darauf haben, wie zufrieden und erfolgreich Sie sind. Sie müssen sich selbst fragen, ob Sie mit den Unternehmenswerten zurechtkommen. Stimmen sie mit Ihren eigenen Wertvorstellungen überein? Außerdem kann das Arbeitsumfeld ein weiterer wichtiger Faktor sein, um festzustellen, ob ein Job Ihren Anforderungen gerecht wird. Wenn Sie beispielsweise am liebsten im Freien sind, dürften Sie kaum glücklich sein, wenn Sie tagein, tagaus an einem Schreibtisch sitzen.

4. Das Verhältnis zu Ihrem Vorgesetzten ist gestört.

Nach Angaben von Fachleuten sind Probleme mit dem Vorgesetzten der am häufigsten genannte Kündigungsgrund, und das Verhältnis Arbeitgeber/Arbeitnehmer ist entscheidend für die allgemeine Arbeitsplatzzufriedenheit. Haben Sie es beispielsweise gern, wenn jemand eng mit Ihnen zusammenarbeitet oder arbeiten Sie lieber mit jemandem, der Ihnen viel Freiraum lässt? Nur wenn Sie entschieden haben, wie Ihr Ideal aussieht, können Sie beurteilen, ob Ihr Verhältnis diesem entspricht oder nicht.

5. Sie sehen keine Chancen für ein berufliches Fortkommen oder für Verbesserungen.

Wenn Ihr Unternehmen der Mitarbeiterschulung und der beruflichen Weiterentwicklung keine Bedeutung beimisst, sollte Ihnen das zu denken geben. Auch wenn Sie seit Jahren in derselben Position feststecken, aber den Wunsch haben, nach oben zu kommen, sollten Sie vielleicht Ihre Situation überprüfen.

Vorsicht: Nicht voreilig den Job hinschmeißen

Diese fünf Faktoren können zwar Anzeichen für einen miserablen Job sein, dennoch sollte niemand das Unternehmen verlassen, ohne vorher versucht zu haben, die gegenwärtige Situation zu ändern. Wenn Sie beispielsweise der Meinung sind, dass man Ihnen keine Gelegenheit zum Vorwärtskommen gegeben hat, kümmern Sie sich pro-aktiv um solche Gelegenheiten, indem Sie mit Ihrem Vorgesetzten sprechen oder sich an die Personalabteilung wenden. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie nicht in die Unternehmenskultur passen, prüfen Sie zunächst, ob Sie sich darum bemüht haben, sich zu integrieren. Wenn Sie sich dann immer noch unzufrieden fühlen, dann ist der Job vermutlich nichts für Sie. Und obwohl es an der Zeit sein mag, sich nach etwas Neuem umzuschauen, ist Ihr miserabler Job kein völliger Misserfolg – nutzen Sie, was Sie dabei gelernt haben, damit Sie beim nächsten Mal das Richtige finden. Bildquelle: © pzAxe – Fotolia.com

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