Teilzeitarbeit, um Job und Familie unter einen Hut zu bringen, wird von hochqualifizierten Frauen wenig geschätzt. Sie suchen dagegen bevorzugt Arbeitgeber, die ihnen dabei zum Beispiel mit Gleitzeit-Modellen entgegenkommen. Sie erwarten zudem konkrete Unterstützung bei der Betreuung der Kinder und die Möglichkeit zur Heimarbeit. Ein ähnliches Bild zeichnet sich übrigens auch bei männlichen Fach- und Führungskräften ab: Auch für sie ist eine flexible Arbeitsorganisation am besten geeignet, um sich gleichzeitig um Karriere und Familie zu kümmern. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Sonderumfrage der Technischen Universität München unter Studenten, jungen Absolventen und Berufserfahrenen.

Viele Familienunternehmen pflegen eine familienbewusste Unternehmenskultur, in der die Flexibilisierung der Arbeitszeit im Vordergrund steht. So bietet beispielsweise Kärcher, der Gastgeber des kommenden Karrieretags Familienunternehmen, seinen Mitarbeitern sehr variable Arbeitszeiten: „Nicht die zeitliche Präsenz im Unternehmen steht dabei im Vordergrund, sondern die vereinbarte Leistung“, erläutert Rüdiger Bechstein, Personalleiter der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG.

Ein Moment, in dem vor allem Frauen gerne ihre Karrierepläne hintanstellen, ist die Zeit direkt nach der Geburt eines Kindes. Deshalb hat Kärcher ein Kontakthalteprogramm eingeführt, in dem gemeinsam mit den Familien ein Arbeitszeitmodell entwickelt wird, mit dem sowohl Väter und Mütter ihre Arbeitszeiten mit den Bedürfnissen der Kinder synchronisieren können. Heimarbeit, Teilzeitangebote oder eine Kinderferienbetreuung gehören bei Kärcher schon zum „Standard-Angebot“. Aber auch an die Alltagsdetails, die Eltern manchmal zu schaffen machen, wird gedacht: So darf das Kantinenessen nach Hause mitgenommen werden, das spart zeitaufwändiges Einkaufen und Kochen.

Die familienfördernden Maßnahmen zahlen sich für Unternehmen aus: „Die Fluktua tion innerhalb der Kärcher-Belegschaft ist mit 1,9 Prozent extrem niedrig, die mittlere Betriebszugehörigkeit mit 11,8 Jahren hoch“, bestätigt Rüdiger Bechstein.

Hochqualifizierte Frauen und Männer können sich ab jetzt bis zum 11. Mai für den nächsten „Karrieretag Familienunternehmen“ am 26. Juni in Winnenden bewerben. Dort werden sich neben Kärcher rund 50 führende Familienunternehmen aus ganz Deutschland präsentieren – darunter Sixt, Hilti, Brose und Knauf. Der Karrieretag wurde von führenden Familienunternehmern, dem Entrepreneurs Club und der Stiftung Familienunternehmen ins Leben gerufen.

Weitere Informationen: www.karrieretag-familienunternehmen.de

 


Bildquelle: © Photographee.eu – fotolia.com 


pornplaybb.com siteripdownload.com macromastiavideo.com shemalevids.org