Ein Gastbeitrag von richtiggutbewerben.de

Was genau einen Traumjob ausmacht, kann jeder für sich selbst festlegen. Für viele sind es die Aufgaben selbst, für andere das gute Verhältnis zu den Kollegen. Jedoch arbeiten nur die wenigsten aus reinem Spaß an der Freude, wenn die Miete gezahlt werden muss. Für viele ist das Gehalt entscheidend, wenn es um die Definition des Traumjobs geht. Auch Reich-Ranicki hat schon gesagt “Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn”. Wer sich jetzt also fragt, wie er von der Straßenbahn ins Taxi kommt, sollte diesen Artikel lesen und sich darüber informieren mit welchen Studien- und Ausbildungsberufen das beste Geld gemacht werden kann.

Ausbildung? Lohnt sich!

Man muss nicht immer studiert haben, um das große Gehalt zu bekommen. Viele Ausbildungsberufe locken nicht nur mit guter Vergütung, sondern versprechen auch attraktive Zukunftschancen. Doch bei 328 Ausbildungsberufen kann es schwierig sein, den richtigen für sich zu finden.

Fluglotse/in

Für die dreijährige Ausbildung benötigt man ein Fachabitur, sollte technisch versiert sein und gute Noten in Mathe und Englisch vorweisen können. Fluglotsen sollten sorgfältige und aufmerksame Menschen sein, die auch in angespannten Situationen stets die Ruhe bewahren. Im Schnitt verdienen Fluglotsen in der Ausbildung etwa 2225 Euro im zweiten Jahr.

Polizeivollzugsbeamter/beamtin mittlerer Dienst

Ein Realschulabschluss sollte für die zweijährige Ausbildung im mittleren Dienst mitgebracht werden. Wichtig bei der Polizei ist körperliche und geistige Belastbarkeit, ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, körperliche Fitness sowie sehr gute Deutschkenntnisse. Polizeibeamten im mittleren Dienst verdienen im Schnitt 1139 Euro in der Ausbildung.

Sozialversicherungsangestelle/r

Damit man sich als Auszubildender zum Sozialversicherungsangestellten bewerben kann, braucht man mindestens ein Fachabitur, gute Noten in Deutsch und Mathe sowie drei Jahre Zeit. Durchschnittlich verdient ein Azubi 1091 Euro. Wichtige Kompetenzen für einen Sozialversicherungsangestellten sind Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent und eine analytische Denkweise.

Finanzwirt/in

Um den Beruf des Finanzswirts zu erlernen brauchen Bewerber mindestens einen Realschulabschluss. Die Ausbildung dauert zwei Jahre, es werden gute Noten in Deutsch und Mathe vorausgesetzt – ebenso wie ein Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge. Im Schnitt bekommt ein Finanzwirt in der Ausbildung 1060 Euro.

Bankkaufmann/frau

Als Bankkaufmann oder -frau verdient man im Schnitt 1038 Euro. Um sich für die dreijährige Ausbildung zu qualifizieren, benötigt man mindestens einen mittleren Schulabschluss, jedoch haben Bewerber mit Hochschulreife bessere Karten. Den Banken sind gute Schulnoten genauso wichtig wie ein Grundverständnis von betriebs- und volkwirtschaftlichen Zusammenhängen.

Es sprechen viele gute Argumente für eine Ausbildung: klar definierte Berufsbilder, ein direkter Einstieg ins Arbeitsleben und natürlich die finanzielle Unabhängigkeit. Jedoch sollte das Gehalt kein Hauptargument für einen Job sein, auf den Sie eigentlich keine Lust haben und (theoretisch) den Rest des Lebens ausüben möchten. Wir raten: lieber mit weniger Gehalt auskommen und dafür mit Spaß an der Sache.

Studium ist nicht gleich Studium

Prinzipiell kann man sagen, dass Akademiker besser verdienen als Facharbeiter oder Angestellte. Aber ein Bachelor- oder Masterabschluss gibt leider keine Garantie für ein gutes Gehalt – es kommt vor allem auf die Branchen und speziellen Fachbereiche an. Bei den unzähligen Studiengängen kann es schwer sein, die bestbezahltesten auszuwählen. Während die Politik-, Sozial- und Geisteswissenschaftler ein geringeres Gehalt erhalten, können BWLer, Informatiker und Juristen grundsätzlich mehr erwarten. Die größten Unterschiede gehen aus dem neuen Gehaltsreport von Stepstone hervor, denn dort wurden die fünf Studienfächer mit dem besten Gehalt ermittelt.

(Zahn-)Medizin

Harte Anforderungen an die Bewerber und lange Studienzeit – das zeichnet ein (Zahn-)Medizinstudium aus. Dies wird jedoch am Ende belohnt. Als Studienfach mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 79.695 Euro gehören die Mediziner zu den Top-Verdienern in Deutschland.

Rechtswissenschaften

Zahlreiche Universitäten bilden ihre Studenten zu Anwälten, Juristen oder Richtern aus. Mit neun Semestern Regelstudienzeit und schwierigen Examen wird das Studienfach Rechtswissenschaften mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 72.993 Euro honoriert.

Wirtschaftsingenieurwesen

Zukünftige Wirtschaftsingenieure können sich auf ein durchschnittliches Jahresgehalt von 70.231 einstellen. Als Mischung aus Wirtschaftswissenschaft und technisch-naturwissenschaftlichen Aspekten dauert das intensive Studium in der Regel 7 Semester.

Wirtschaftsinformatik

Wirtschaftsinformatiker sind das Bindeglied zwischen IT und Betriebswirtschaft und werden in der Regelstudienzeit von 6 Semestern ausgebildet. Bei einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 69.482 Euro können Wirtschaftsinformatiker in fast jeder Branche Fuß fassen.

Ingenieurwissenschaften

Fokus der Ingenieurswissenschaften liegt vor allem auf der praktischen Anwendung des gelernten Wissens und ist eine Kombination aus Mathematik, Physik, Chemie, Informatik sowie Betriebswissenschaft und technischem Englisch. In einer Regelstudienzeit von 6 Semestern wird den Studenten ein Bachelor of Science verliehen, der sich mit einem Jahresgehalt von 69.298 Euro auszahlt.

Durch ein breit aufgestelltes Angebot an Wahlmöglichkeiten innerhalb des Studiums, ist es Studenten möglich, sich für eine Vielzahl an Branchen und Berufen zu bewerben und ihr Fachwissen einzubringen. So können sie mit einem Studium verschiedenste Möglichkeiten austesten, welcher Bereich ihnen liegt, Geld bringt und auch noch Spaß macht. Auch wenn für viele ein gutes Gehalt sehr wichtig ist, sollte man sich abseits davon auch in dem Job wohlfühlen.

Auf der Suche nach den bestbezahltesten Ausbildungs- und Studienplätzen kommt man um eine professionelle Bewerbung nicht herum – immer mehr Bewerber möchten sich hierbei Hilfe bei Experten holen und sich die Bewerbung schreiben lassen. Dann funktioniert es auch mit der bestbezahltesten Wunschstelle.

 

Quellen:

https://www.focus.de/kultur/vermischtes/marcel-reich-ranicki-sprueche-freunde-und-feinde-im-leben-von-marcel-reich-ranicki_aid_1105104.html

https://tipps.jobs.de/weiterbildung-staerken-sie-ihre-staerken/

https://www.azubi.de/beruf/ausbildung-polizeivollzugsbeamter

https://www.azubi.de/beruf/sozialversicherungsfachangestellter

https://www.azubi.de/beruf/ausbildung-finanzwirt

https://www.azubi.de/beruf/ausbildung-bankkaufmann

https://www.stepstone.de/ueber-stepstone/wp-content/uploads/2018/02/Stepstone_Gehaltsreport_Fach-und-Fuerungskr%C3%A4fte_WEB.pdf

https://www.studycheck.de/studium/rechtswissenschaft

http://www.wirtschaftsingenieurwesen.com/

https://www.studycheck.de/studium/wirtschaftsingenieurwesen

https://www.studycheck.de/studium/wirtschaftsinformatik

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