Arbeitsplatz

DSL Vergleich und Empfehlungen im Netz, um einen geeigneten Tarif und günstigen Anbieter zu finden. Neben der Frage des Internetanschlusses gilt es aber auch ein paar rechtliche Fragen zu dem Arbeitszimmer zu klären. Welche das sind, wird im Folgenden kurz aufgeführt.

Rechtliche Fragen zum Arbeitsplatz

Laut dem Bundesgerichtshof muss der Mieter seinen Vermieter um Erlaubnis bitten, wenn er ein Home Office zu Hause einrichten möchte. Sofern der Heimarbeiter die Wohnung zwar beruflich nutzt, aber nicht auffällig in Anspruch nimmt, gibt es in der Regel keine rechtlichen Probleme. Komplizierter wird der Fall erst dann, wenn das private Büro nach außen hin in Erscheinung tritt – sprich, wenn Mitarbeiter oder Geschäftskunden ein- und ausgehen. Dann könnte der Vermieter das Home Office rein theoretisch verbieten, sofern man sich nicht bereits beim Einzug eine schriftliche Genehmigung für die berufliche Nutzung eingeholt an.

Das Home Office und die Steuern

Seit dem Jahre 2010 ist das Home Office wieder steuerlich absetzbar. Laut dem Jahressteuergesetz können die Kosten für das Arbeitszimmer in der Steuererklärung geltend gemacht werden, sofern kein anderer Arbeitsplatz für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit zur freien Verfügung steht. Das Home Office muss sich jedoch in einem geschlossenen Raum befindend und zu mindestens 90 Prozent beruflich genutzt werden, während die restlichen zehn Prozent für private Zwecke übrig bleiben. Der Raum, in dem sich das Home Office befindet, muss also den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit darstellen.

Das Büromaterial ist absetzbar

Sollte das Home Office nicht als solches anerkannt werden, kann man trotzdem die Kosten für Arbeitsmittel und für das Arbeitszimmer verwendete Einrichtungsmöbel steuerlich absetzen, wenn die Gegenstände (u.a. Schreibtisch, Stuhl, Lampe, Bücherregal, Beistelltisch, Computertisch etc.) ausschließlich einen beruflichen Zweck erfüllen. In dem Fall spielt es sogar keine Rolle, in welchem Zimmer sich die Gegenstände befinden. In der Steuererklärung sofort absetzbar sind jene Einrichtungsgegenstände, die inklusive der Mehrwertsteuer nicht mehr als 410 Euro gekostet haben, also 487,90 Euro bei einem Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent. Bildquelle: © Michael DeLeon – iStockphoto.com

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