Mausarm und andere schmerzhafte Folgen

In starrer Körperhaltung schreiben, den Fingern zu wenig Ruhepausen gönnen und erste Schmerzen nicht weiter beachten: Das ist im Büroalltag schnell passiert. Doch die gesundheitlichen Folgen können für die Betroffenen oft schwerwiegend sein: „Die Fehlbelastungen führen über die Jahre bei vielen Menschen zu chronischen Schmerzen und Einschränkungen – bis hin zu RSI“, warnt Uwe Roth vom R+V-Infocenter. „Repetitive Strain Injuries“ (RSI), ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen wie Mausarm, Sehnenscheidenentzündung, Taubheitsgefühle, Kraftverlust oder Bewegungs- und Ruheschmerzen. RSI entstehen durch kurze, schnelle und häufig wiederholte Bewegungen.

Tipps zur Vorbeugung

Wer viel am Computer arbeitet, sollte deshalb besonders sorgfältig auf die ergonomische Gestaltung seines Arbeitsplatzes achten. Dazu gehören zum Beispiel die passende Stuhleinstellung und der richtige Abstand vom Bildschirm. Weitere Empfehlung: Die Sitzhaltung regelmäßig verändern, kurze Pausen einlegen und manche Arbeiten stehend verrichten wie etwa zwischendurch im Stehen telefonieren. Auch ein Bewegungsausgleich nach Feierabend sollte selbstverständlich sein. Zudem können Sie ein kurzes „Finger-Aerobic“ in den Arbeitstag einbauen. Folgende Gymnastikübungen eignen sich zur Entlastung für zwischendurch:

  • Trommeln Sie mit den einzelnen Fingern auf den Tisch.
  • Drücken Sie danach mit allen Fingern fest auf den Tisch und halten Sie die Spannung ungefähr sechs Sekunden.
  • Greifen Sie mit den Händen abwechselnd so weit wie möglich in die Höhe.

Bildquelle: © yanlev, Fotolia.com

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