Beste Jobchancen in Hamburg und Berlin

Nachdem der ifo-Geschäftsklimaindex im Mai und auch im Juni nach vorigen zwei Rückgängen in Folge wieder gestiegen ist, zeigt sich auch die Einstellungsbereitschaft deutscher Unternehmen im dritten Quartal 2013 stabil. Regional betrachtet zeigen sich dabei einige deutliche Veränderungen. Wie das aktuelle Manpower Arbeitsmarktbarometer unter anderem ergeben hat, verbessern sich vor allem die Prognosen in Nord- und Ostdeutschland, so auch in den Metropolen Hamburg und Berlin. Deutschlands Unternehmen sind auf der Suche nach neuen Mitarbeitern: Für den Zeitraum Juli bis September 2013 planen 9 Prozent der Arbeitgeber Neueinstellungen. Dem gegenüber stehen unverändert 4 Prozent, die mit einem Personalabbau rechnen. 86 Prozent planen keine Veränderungen. Wie schon für das laufende Quartal liegt der saisonbereinigte Netto-Beschäftigungsausblick bei +4 Prozent.

Berlin und Hamburg hängen München ab

Im regionalen Vergleich zeichnet sich ein ganz neuer Trend ab. „In der regionalen Betrachtung zeigt sich, dass sich die Einstellungsaussichten im Norden und Osten Deutschlands verbessern, während im Süden und Westen die Einstellungsbereitschaft sinkt“, so Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland. Im Osten Deutschland ist der saisonal bereinigte Netto-Beschäftigungsausblick so hoch wie noch nie seit Beginn der Erhebung vor zehn Jahren – er steigt von +3 auf +11 Prozent. In Berlin ist der gleiche Positivtrend erkennbar: Von -6 steigt der Wert dort auf +5 Prozent. Der Norden hält mit: Hier klettert der Saldo von +6 auf ebenfalls +11 Prozent. Besonders die Hamburger Unternehmen wollen verstärkt einstellen. In der Hafenmetropole steigt der Saldo von +4 auf +13 Prozent.

Im Süden und Westen sinkende Einstellungsbereitschaft

In den übrigen Regionen geht die Einstellungsbereitschaft dagegen zurück. München verliert 5 Prozentpunkte und liegt nun bei +2 Prozent- wie auch die gesamte Region Süddeutschland, die damit 5 Punkte verloren hat. Im Ruhrgebiet setzt sich der Negativtrend der ersten Jahreshälfte fort, das Arbeitsmarktbarometer fällt von -4 auf -7 Prozent. Im gesamten Westen Deutschlands fällt der Wert sogar von +9 auf -1, und damit auf den schlechtesten Wert seit dem zweiten Quartal 2010. „Der massive Einbruch der Einstellungsbereitschaft im Westen ist beunruhigend“, sagt Manpower-Chef Brune. „Bisher konnte der Negativ-Trend im Ruhrgebiet von den übrigen Unternehmen in der Region abgefangen werden – doch das ist jetzt nicht mehr der Fall.“ Bildquelle: Jongenz, sxc.hu ]]>

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