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Ausbildung 2018: 8 Berufe mit den besten Zukunftschancen

Der Arbeitsmarkt ist in Bewegung. Neue, spannende Berufe entstehen, andere wiederum verschwinden langsam. Einige Klassiker werden auch in den kommenden Jahren wichtig bleiben. Wir sagen Ihnen, in welchen Berufen Sie 2018 die besten Chancen auf einen Arbeitsplatz haben.

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Der Category Manager: Einkaufen im Netz

Online-Shopping ist mittlerweile so selbstverständlich wie Zähneputzen. Und auch in den kommenden Jahren wird die E-Commerce-Branche weiter wachsen. Als Category Manager haben Sie also glänzende Berufsaussichten. Sie sind zuständig für die strategischen Einkäufe und die Auswahl sowie die Preisgestaltung der Produkte eines Online-Shops. Außerdem analysieren und planen Category Manager Sortimente und sind immer den neuesten Trends auf der Spur. Sie sollten Verhandlungsgeschick und ein gutes Zahlenverständnis mitbringen. Gute Voraussetzungen sind zudem ein BWL-Studium oder Erfahrungen in der Marktforschung oder in der Unternehmensberatung. Durchschnittliches Jahresgehalt: 60.255 Euro*.

Der Umwelttechniker: Aus Liebe zur Natur

Verschmutzung der Luft, der Meere, der Böden, des Grundwassers – Mutter Natur ist ein Langzeitpatient und die Fülle an Umweltproblemen verlangt nach immer mehr tatkräftigen Menschen, die sich ihrer annehmen. Als Umwelttechniker entwickeln und optimieren Sie Anlagen und Produktionsstätten, die dann möglichst wenig Schadstoffe ausstoßen und energieeffizient arbeiten. Kostenkalkulationen, die Auswertung und Dokumentation von Messdaten sowie die Beratung im Umweltrecht gehören ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Zugang zu diesem Beruf ermöglicht Ihnen eine Techniker-Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Umwelttechnik. Grundlage könnte zum Beispiel eine Ausbildung im Bereich Verfahrenstechnik, Abwassertechnik oder als Chemielaborant sein. Durchschnittliches Jahresgehalt: 50.213 Euro.

Content Manager: Auf den Inhalt kommt es an

Jedes Unternehmen möchte sich heutzutage mit einer Homepage Kunden und Bewerbern präsentieren. Kreative und relevante Inhalte zu finden, zu erstellen und online zu verwalten ist Aufgabe eines Content Managers. Als solcher recherchieren Sie Themen, erstellen Themenpläne, pflegen, gestalten und optimieren die Website oder den Online-Shop. Er verlinkt, optimiert, bebildert. Kurz gesagt: Sie stellen sicher, dass die Firma im Netz die bestmögliche Visitenkarte abgibt. Dafür müssen sie fit sein im Umgang mit Content-Management-Systemen und idealerweise auch etwas von Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM) verstehen. Ein IT- oder Marketing-Studium ist keine Grundvoraussetzung. Auch mit einer Ausbildung zum Mediengestalter und den entsprechenden Fähigkeiten kommen Sie für den Job in Frage. Durchschnittliches Jahresgehalt: 34.000 Euro.

Mobile Developer: App ins Berufsleben

Egal, um was es geht, es gibt mit Sicherheit eine App dafür. Die mehr oder weniger nützlichen Programme für Smartphones und Tablets werden von Mobile Entwicklern entworfen und implementiert. Ein Beruf, der angesichts steigender Smartphone-Verkaufszahlen, noch immer im Trend liegt. Als Mobile Developer sollten Sie sich mit Softwarearchitektur, Browsertechnologie und Internet-Standards auskennen und die gängigen Programmiersprachen beherrschen. Basis kann zum Beispiel eine Ausbildung als Fachinformatiker sein. Gute Schulnoten in Mathe und Physik sind Pflicht. Durchschnittliches Jahresgehalt: 51.000 Euro.

Der Drohnen-Pilot: Karriere im Steilflug

Drohnen sind die neuen Vehikel der Lüfte und werden künftig in vielen Branchen unverzichtbar sein. Schon jetzt werden sie in der Logistik, Fotografie, Wissenschaft, Meteorologie und natürlich im militärischen Bereich eingesetzt. Zu jeder Drohne gehört aber auch ein Pilot, der sie steuert. Er übernimmt die Verantwortung für die Planung und Koordinierung des Drohnen-Flugbetriebs. Als Maschinenbauingenieur bringen Sie bereits das nötige Verständnis für Technologie und Design mit, das sie mit Weiterbildungsprogrammen zur UAV-Steuerung vertiefen können. Auch als Konstrukteur werden sich für Arbeitnehmer vor allem im Bereich der Drohnenliefertechnologie in der Zukunft neue und vielversprechende Perspektiven ergeben. Durchschnittliches Jahresgehalt: 68.000 Euro.

Der Lebensmitteltechniker: Guten Geschmack beweisen

Powerfoods, Sportwurst ohne Fleisch, Algenkuchen oder kalorienreduzierte Zuckerersatzstoffe – in der Lebensmittelindustrie überschlagen sich die Trends. Lebensmitteltechniker sollen Produktneuheiten entwickeln, kontrollieren und weiterverarbeiten, bevor sie ins Regal kommen. Verschiedene Fachschulen bieten die Weiterbildung zum staatlich geprüften Lebensmitteltechniker an. Hier werden Sie als Fachkraft für die mittlere Managementebene ausgebildet. Idealer Weise bringen Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung aus diversen Bereichen der Lebensmittelindustrie mit, beispielsweise als Koch, Bäcker, Fleischer, Brauer, Fachkraft für Lebensmittel- oder Süßwarentechnik. Jahresgehalt rund 40.500 Euro.

Gute Aussichten auch für Altenpfleger und Kaufleute

Auch traditionelle Berufe haben beste Zukunftschancen. Altenpfleger können schon jetzt aus einer Vielzahl von Jobangeboten auswählen und mit zahlreichen Aufstiegsweiterbildungen eine Karriere in der Pflege- und Gesundheitsbranche starten. Durch den demografischen Wandel wird auch in den kommenden Jahren die Nachfrage nach Pflegekräften weiter steigen.

Handel und Vertrieb sind ebenfalls nach wie vor Wachstumssparten. Hier haben Groß- und Außenhandelskaufleute gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. Als Schnittstelle zwischen Hersteller und Handel sorgen sie für volle Regale und glückliche Endkunden.

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Quellen: https://www.azubi.de/beruf/tipps/liste-beste-ausbildungsberufe

https://www.gehalt.de/news/trendberufe-2018

*Als Quelle aller Gehaltsangaben diente die Vergleichsplattform gehalt.de

Bildquelle: © Hlebshots – Shutterstock.com