3 mal 5 Tipps für einen maximal entspannten Urlaub
3 mal 5 Tipps für einen maximal entspannten Urlaub

Am letzten Arbeitstag scheint die To-Do-Liste kein Ende zu nehmen und entsprechend erschöpft startet man dann in die Ferien. Noch bevor sich Kopf und Körper wirklich erholen konnten, sind die faulen Tage vorbei und kaum zurück schlägt der Alltag gnadenlos zu, ehe die Waschmaschine ihre letzte Runde gedreht hat. Damit Ihnen das nicht passiert, sagen wir Ihnen, wie Sie das volle Erholungspotenzial aus Ihrem Urlaub schöpfen können

Den Urlaub richtig planen – vorher, während und danach

Endlich Urlaub! Die unbändige Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres toppt oft das eigentliche Urlaubserlebnis. In Gedanken kostet man schon Wochen zuvor das süße Gefühl, nichts tun zu müssen, verliert sich in Tagträumen und weiß sicher, bald ist er da – der Urlaub. Dann geht plötzlich alles ganz schnell. In letzter Minute und größter Hektik müssen noch tausend Dinge erledigt werden.

So war das eigentlich nicht geplant. Oder anders: nichts war geplant. Denn um im Urlaub wirkliche Erholung zu erfahren und gestärkt mit neuer Energie zurückzukommen, reicht es nicht aus, Flug und Hotel zu buchen. Vor allem den Job betreffend sollte die kostbare Auszeit richtig gemanagt werden, sonst verpufft sie wirkungslos. Wir haben deshalb jeweils fünf einfache aber wirkungsvolle Tipps vor, während und nach dem Urlaub für Sie.

5 Tipps vor dem Urlaub:

#1 Wochenplan: Machen Sie sich einen Plan für die letzte Arbeitswoche und verteilen Sie alle noch zu erledigenden Aufgaben gleichmäßig auf die verbleibenden Tage. Übergabe-Listen können zum Beispiel peu a peu entstehen und müssen nicht erst auf den letzten Drücker geschrieben werden. Jeder Haken hinter einer erledigten Aufgabe sorgt für mehr Gelassenheit.

#2 Abwesenheitsassistent: Sie wollen am Samstag abreisen? Dann sind Sie laut Abwesenheitsassistenten schon am Freitag im Urlaub. Aktivieren Sie Ihre automatische Mailantwort am besten einen Tag früher. So vermeiden Sie nervenaufreibende Last-Minute-Aktionen. Weisen Sie darauf hin, dass Sie während des Urlaubes Ihre Emails nicht lesen werden und geben Sie die Kontaktdaten des Kolle gens an, der Sie währenddessen vertritt.

#3 Keine Meetings: Planen Sie am letzten Arbeitstag keine Meetings oder Kundenbesuche außer Haus. So etwas kann schnell mal länger dauern und schon geraten Sie unter Zeitdruck. Im Idealfall ist Ihre To-Do-Liste an diesem Tag sehr überschaubar. Erfahrungsgemäß tauchen ohnehin ein paar letzte unerwartete Aufgaben auf, die Sie dann auch ohne Überstunden erledigen können.

#4: Übergabe: Stellen Sie – am besten schon im Laufe der letzten Woche – eine umfassende und strukturierte Übergabe für die Kollegen zusammen, versorgen Sie alle mit den notwendigen Informationen, Kontakten und Emails. Eine kurze mündliche Besprechung ist sinnvoll, um noch letzte Fragen oder Unklarheiten zu beseitigen. Dass lässt Sie nicht nur entspannt den Urlaub genießen, sondern erleichtert auch Ihrem Team die Arbeit.

#5: The Day after: Es lohnt sich, bereits vor dem Urlaub einen oder zwei Gedanken an den Tag „danach“ zu verschwenden: Verlassen Sie Ihren Schreibtisch so, dass Sie sich nach Ihrer Rückkehr dort gern wieder niederlassen. Notieren Sie bereits eine grobe To-Do-Liste für den ersten Arbeitstag, um leichter wieder in den Workflow zu kommen. Vereinbaren Sie im Kalender schon jetzt kurze Update-Meetings mit den Kollegen.

5 Tipps im Urlaub:

#1 Cool Down: Wer beruflich tagtäglich Höchstleistungen bringt, kann nicht von jetzt auf gleich total abschalten und entspannen. Kopf und Körper brauchen eine Gewöhnungsphase. Deshalb ist es ratsam, die ersten Urlaubstage mit einem leichten Aktivprogramm zu beginnen, bevor man sich ganz und gar der Hängematte widmet.

#2 Ausgleich: Versuchen Sie, im Urlaub einen Ausgleich zum Arbeitsalltag herzustellen. Wer viel im Sitzen arbeitet, sollte sich in den Ferien mehr bewegen – beim Schwimmen, Wandern oder Joggen zum Beispiel. Wer hingegen im Beruf starken körperlichen Belastungen ausgesetzt ist, schenkt seinem Körper in den Ferien ausreichend Erholung.

#3 Erreichbarkeit: Wenn es sich nicht vermeiden lässt und Sie auch im Urlaub erreichbar sein müssen, legen Sie klare Regeln fest. Das heißt, Sie checken zum Beispiel einmal am Tag zu einer bestimmten Uhrzeit für eine halbe Stunde Ihre Mails oder führen Telefonate. Halten Sie sich aber an die Regel. Ihre Familie und Ihre Gesundheit werden es Ihnen danken.

#4 Träumen: Im Urlaub haben Sie Zeit, Ihren Gedanken nachzuhängen, neue Ideen zu spinnen und Visionen entstehen zu lassen. Das ist weder ein Muss noch ein Punkt auf einer To-Do-Liste, aber wenn es passiert, sollten Sie die Chance nutzen und den Gedanken-Flow zulassen. Vielleicht entstehen so neue persönliche oder gemeinsame Ziele, die Sie motivieren.

#5 Komfortzone: Natürlich sollen Sie im Urlaub in erster Linie entspannen und genießen. Aber manchmal haben Sie gerade jetzt die Chance, Ihre Komfortzone zu verlassen und über sich hinauszuwachsen. Trauen Sie sich und machen Sie Dinge, die Sie noch nie getan haben. Das ist wertvoller als jedes Souvenir und bringt neue Energie für den Arbeitsalltag.

5 Tipps nach dem Urlaub:

#1 Zeitpuffer: Planen Sie einen Puffer von mindestens ein, zwei Tagen zwischen Urlaubsende und Arbeitsbeginn ein, um ganz entspannt wieder im Alltag anzukommen. Wer am Sonntagabend mit Koffern voller Schmutzwäsche zuhause ankommt und am Montagmorgen wieder arbeiten muss, ist spätestens am Ende der Woche reif für die Insel.

#2 Arbeitsbeginn: Niemand schreibt Ihnen einen Urlaub von Montag bis Sonntag vor. Wenn Sie nach Ihren Ferien zum Beispiel erst an einem Donnerstag wieder Büroluft schnuppern, winkt schon das Wochenende schon mit der ersten kleinen Pause und statt von Null auf Hundert können Sie ihr Arbeitstempo gemächlich steigern.

#3 Abwesenheitsassistenten: Wie schon vor Urlaubsbeginn, sollten Sie ihren Abwesenheitsassistenten auch nach dem Urlaub nutzen, um ganz in Ruhe im Arbeitsalltag anzukommen. Lassen Sie die automatische Antwort einfach einen Tag länger aktiviert und bringen Sie sich erst einmal auf den neuesten Stand.

#4 Update: In den vorab vereinbarten Update-Meetings mit den Kollegen erfahren Sie alles Wesentliche und können erste Aktionen bereits priorisieren. Das hilft Ihnen auch beim Sichten der Emails, die sich während des Urlaubs angesammelt haben. Sortieren Sie am besten nach Unterhaltungen und beginnen Sie mit der aktuellsten. So verschaffen Sie sich schnell und strukturiert einen Überblick.

#5 Rituale: Sind Sie im Urlaub morgens gern laufen gegangen oder Rad gefahren. Haben Sie ein neues Lieblingsgericht entdeckt oder ganz bestimmte Musik gehört? Versuchen Sie, kleine Urlaubsrituale beizubehalten und in den Arbeitsalltag zu integrieren. Das verlängert das Urlaubsgefühl

Bildquelle: © Black Salmon

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