Das Vorstellungsgespräch ist vorbei und ab dann liegt nichts mehr in Ihren Händen. Weit gefehlt! Sie können auch im Anschluss an das Gespräch noch einige Dinge tun, um weiter im Rennen zu bleiben und zu beeindrucken.

Mit den folgenden Strategien zum wirkungsvollen Nachfassen fördern Sie Ihre Chancen auf den Job auch über das Vorstellungsgespräch hinaus.

Zeigen Sie Ihr Interesse

Wenn Sie diesen Job wirklich wollen, lassen Sie auch keinen Zweifel dran zu. Drücken Sie zum Ende des Gesprächs nochmals Ihr Interesse aus. Verlassen Sie auch nicht den Raum, ohne zu wissen, was als Nächstes im Einstellungsverfahren geschieht. Werden ausgewählte Kandidaten nochmals eingeladen um weitere Personen kennen zu lernen? Bis wann soll die Position besetzt werden? Mit Fragen wie diesen zeigen Sie Begeisterung für den Job und wenn Sie wissen, wie es weitergeht, sitzen Sie in den folgenden Tagen auch nicht so sehr auf heißen Kohlen.

Die Voraussetzungen für weiteren Kontakt schaffen

Keiner will aufdringlich wirken, aber wenn Sie im Nachgang des Gesprächs gar nichts von sich hören lassen, könnte es auch als Desinteresse fehlinterpretiert werden. Das können Sie vermeiden, indem das von Vornherein mit dem Arbeitgeber klären. Bringen Sie direkt nach dem Gespräch in Erfahrung, ob es in Ordnung ist, wenn Sie sich nach ein paar Tagen melden und wie er am liebsten kontaktiert werden möchte.

Die Ruhe bewahren

Wenn der Gesprächsleiter Ihnen sagt, dass Sie sich in einer Woche telefonisch melden sollen, respektieren Sie diesen Wunsch. Sollten Sie dennoch direkt am nächsten Tag anrufen, könnte das als aufdringlich und verzweifelt gewertet werden.

Bedanken Sie sich schriftlich

Wenn Sie sich im Nachgang schriftlich für das Gespräch bedanken, bleiben Sie auf positive und unaufdringliche Art in Erinnerung. Dies kann gern per E-Mail geschehen. Wenden Sie sich mit Ihrem Dank nicht nur an den Personalmanager, sondern auch an die Person, mit der Sie später zusammen arbeiten würden.

Informieren Sie sich weiter über das Unternehmen

Seien Sie auf weitere Gesprächsrunden oder nachfassende Telefonanrufe vorbereitet, indem Sie weiter über das Unternehmen und die Branche recherchieren. Informieren Sie sich über ein Thema, das im Meeting angesprochen wurde. Vielleicht fallen Ihnen auch noch weitere Fragen ein, die Sie gern beantwortet hätten. Dadurch merkt der einstellende Manager, dass Sie sich auch nach dem Vorstellungsgespräch weiter über die Firma Gedanken gemacht haben.

Eine Absage gefasst hinnehmen

Zu guter Letzt müssen Sie auch trotz der besten Bemühungen stets mit einer Absage rechnen. Halten Sie dann auf jeden Fall Ihre Emotionen in Grenzen und zeigen Sie Ihre Enttäuschung nicht. Keiner weiß, was die Zukunft bringt und es kann sein, dass die Firma bald wieder eine ähnliche Position zu besetzen hat und sich dann an Sie erinnert.

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