Independent berichtete von einer Studie der Universität von Madrid unter 1.000 Jugendlichen, in der anhand wissenschaftlicher Tests Früh- und Spätaufsteher verglichen wurden. Rund 32 Prozent wurden in der Studie als Nachteulen klassifiziert, während einer von vier Jugendlichen eher ein Frühaufsteher war und der Rest in keine Kategorie passte.

Nachteulen ergreifen häufig Berufe mit hohem Einkommen

Die Ergebnisse zeigten, dass Spätaufsteher besser bei logisch schlussfolgerndem Denken (induktives Denken) abschnitten, anhand dessen sich gut die allgemeine Intelligenz beurteilen lässt. Weitere gute Nachrichten für Nachteulen: Logisch schlussfolgerndes Denken wird mit innovativem Denken in Verbindung gebracht und wer dies beherrscht, ergreift häufig angesehene Berufe mit einem höheren Einkommen. Frühaufsteher sind dagegen meist besser in der Schule, möglicherweise weil sie zu den früh am Tag anfangenden Schulstunden leistungsfähiger sind als die Spätaufsteher.

Berühmte Nachteule: Barack Obama

Andere Studien unter Erwachsenen bestätigten, dass Nachteulen helle Köpfe sind. Der Independent erwähnt eine Studie unter Rekruten der US Air Force, laut der die Abendmenschen eher in der Lage sind um die Ecke zu denken als Frühaufsteher, selbst wenn sie früh morgens befragt wurden. Eine andere Studie der University of Southampton ergab, dass Nachteulen ein höheres Einkommen haben und mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Haus besitzen, einem nichthandwerklichen Job nachgehen und ein Auto haben. Zu den berühmten Nachteulen zählen US-Präsident Barack Obama, der bedeutende Naturforscher Charles Darwin, der britische Staatsmann Winston Churchill, Schriftsteller James Joyce oder „King of Rock ’n’ Roll“ Elvis Presley. Bildquelle: © contrastwerkstatt, Fotolia.com

1 Kommentar

  1. Ein schönes Beispiel dafür, dass jeder selbst entscheiden muss, wie und wann er am besten / erfolgreichsten arbeitet.
    Am Ende des Tages kann es sich für ein Unternehmen ja nur positiv auswirken, wenn der Mitarbeiter in seinem „Tief“ zum Sport geht, später an den Arbeitsplatz kommt und dafür eben länger abends bleibt.

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