Ein Gastbeitrag von Mario Hahn

Waren vor zehn Jahren Fremdsprachen nicht ganz so wichtig, hat sich dies in den letzten Jahren massiv geändert. Fremdsprachen werden immer wichtiger und dabei geht es nicht nur um die englische Sprache. Auch Spanisch oder Chinesisch sind bei vielen Unternehmen gern gesehen und Bewerber, die diese Sprachen beherrschen, haben ganz klar einen Vorteil. Das kommt daher, dass immer mehr Firmen neue Standorte im Ausland erschließen und so Mitarbeiter suchen, die sich in der jeweiligen Landessprache auch sicher verständigen können.

Schon in der Schule auf Fremdsprachen setzen

Mittlerweile bieten fast alle Schulen drei oder mehr Fremdsprachen an. Zum Einen ist das natürlich Englisch, zum Anderen werden beispielsweise Spanisch, Französisch oder auch Holländisch und Chinesisch angeboten. Je nachdem an welcher Landesgrenze die Schulen liegen, wird hier oftmals entsprechend auf das Nachbarland gesetzt und den Schülern auch die Sprache der Nachbarn in einem Kurs angeboten. Somit ist es schon möglich, in der Schule mindestens drei Sprachen zu lernen, die einem im Beruf zugutekommen können. Selbstverständlich sollte der Schüler dann zumindest in etwa wissen, wohin der Weg gehen soll, um auch die Sprache richtig zu wählen. Wer in der Schule schon auf Fremdsprachen setzt, hat es im Beruf um einiges leichter. Denn gerade die Anforderungen an Auszubildende wachsen stetig und Fremdsprachen sind daher bereits in der Lehre unumgänglich.

Abendkurse und Sprachreisen

Wer es in der Schule versäumt hat auf mehrere Fremdsprachen zu setzen, hat im Nachgang noch die Möglichkeit diese in Abendschulen oder auch auf Sprachreisen zu lernen. Außerdem gibt es folgende Möglichkeiten, um Sprachen zu lernen:

Für einen neuen Arbeitsplatz wird in der heutigen Zeit mindestens eine Fremdsprache verlangt, selbst bei Arbeitsplätzen im Büro. Dabei ist es sogar möglich, die Sprachreisen vom Arbeitgeber bezuschussen zu lassen, wenn dies für den Beruf nötig ist. Wer diese Möglichkeit hat, sollte sie auf jeden Fall nutzen. Denn gerade in der heutigen Zeit sind Arbeitsplätze nicht mehr für ein Leben, wie dies früher der Fall war. Zum Einen, weil immer mehr rationalisiert werden muss und zum Anderen, weil vieles automatisiert werden kann. Wer also Chancen auf einen neuen Job haben möchte, sollte sich diese durch mangelnde Fremdsprachen nicht verbauen. Weiterhin ist natürlich auch die Kostenfrage für Mitarbeiter immer ein Problem, da die Lohnnebenkosten ins Unermessliche steigen und so viele Unternehmen auf Hochschulabgänger setzen, da so die Kosten geringer sind.

Auslandssemester nutzen

Wer studiert, sollte es sich ebenfalls nicht entgehen lassen, ein Jahr im Ausland zu studieren. Denn hier hat der Student nicht nur die Möglichkeit die Sprache perfekt zu beherrschen. Auch kennt er die Gegebenheiten, die Kultur und die Menschen und kann so im zukünftigen Unternehmen schon Pluspunkte sammeln. Der neue Mitarbeiter weiß genau, wie er auf die Menschen im jeweiligen Land zugehen muss, um das zu erreichen, was für das Unternehmen wichtig ist. Somit kann er leichter Geschäftsbeziehungen aufbauen, Geschäftspartner finden und weiß, auf was diese Wert legen. Vielleicht besteht sogar dann auch die Möglichkeit, im Ausland zu arbeiten und seine Traumkarriere zu erreichen.

Fremdsprachen sind in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Durch die Globalisierung werden in der ganzen Welt Geschäfte getätigt und selbst kleine mittelständische Unternehmen kommen kaum um Mitarbeiter herum, die nicht mindestens über eine Fremdsprache verfügen. Daher sollte bereits in der Schule der Anfang gemacht werden, um mehrere Fremdsprachen gleichzeitig zu lernen. Ausweiten kann man diese mit Reisen in die entsprechenden Länder wie auch mit Auslandssemestern, damit die berufliche Zukunft gesichert ist.

 

Quellen:

http://www.ergotopia.de/blog/tipps-ergonomie-am-arbeitsplatz

http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Handbuch.html

https://ergodirekt.de/de/ratgeber/berufsunfaehigkeit/berufsunfaehigkeit.html

http://karrierebibel.de/berufswahl/

 

Autoreninfo:

Mario Hahn studierte Betriebswirtschaft an der Berufsakademie Mannheim und arbeitete im Laufe seines Berufslebens auch einige Jahre im Bereich der Finanzwirschaft. Dabei gab es auch immer wieder intensive Berührungspunkte mit Fragen des Personalwesens.

 


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