05.01.2017 -

Berater werden heute in allen Bereichen gesucht, sodass sich diese Tätigkeit vor allem als interessant für alle anbietet, die in Richtung einer Selbständigkeit denken. Wir schauen uns die Anforderungen an diesen Beruf einmal näher an.

Beratend tätig zu sein, stellt hohe Anforderungen an den Berater, die sich aus den zwei Säulen, den „Hard Skills“ und den „Soft Skills“, zusammensetzen. Nicht jeder, der sein Fachgebiet aus dem Effeff beherrscht, eignet sich auch zum Berater. Welche Qualifikationen benötigt man und welche Möglichkeiten bieten sich einem kompetenten Berater?

Der Blick von außen

Da Berater in einer Vielzahl von Bereichen benötigt werden, kann man nicht generell sagen, welche Ausbildung erforderlich ist. Das Spektrum reicht vom Handwerker über den IT-Spezialisten zum Berater in Personalfragen. Das heißt, eine handwerkliche, kaufmännische Ausbildung oder ein Studium der Informatik oder Betriebswirtschaft stellen mögliche Grundlagen dar, aus denen sich die unterschiedlichen späteren Beratertätigkeiten, wie z.B. Karriere-Berater, ergeben. Wer einige Jahre in einem Beruf gearbeitet hat und den Wunsch verspürt, als Berater tätig zu werden, sollte unbedingt Zusatzqualifikationen erwerben, die sich eher auf den Bereich der „Soft Skills“ beziehen, die also die Fähigkeit zum Zuhören und Intervenieren beinhalten. Dies kann eine interessante Erweiterung des bisherigen Berufsbilds darstellen.

Zuhören, analysieren, kompetent beraten

Seminare zum gezielten Aufbau einer Beraterkompetenz sollte man unbedingt besuchen, um sich Tricks späterer Kollegen und Unterstützung zu holen. Um etwa ein wirklich guter und damit gefragter Karriere-Berater zu werden, sollte man Trainings absolvieren, so viel wie möglich üben, in Rollenspielen etc., sodass sich ein Gespür einstellt, wie man mit einem Beratung Suchenden umzugehen hat. Ein Know-How in der anvisierten Branche ist unerlässlich, denn die zukünftigen zu Beratenden, Firmen oder Einzelkunden, die den Berater in Anspruch nehmen, erkennen schnell, ob jemand die Materie kennt. Dennoch ist ein Quereinstieg denkbar, wenn man sich fern der eigentlichen Qualifikation in Fortbildungen in ein neues Gebiet einarbeitet, das man, um als Karriere-Berater arbeiten zu können, persönlich interessant und ansprechend finden sollte.

Die berühmten Soft Skills

Wer weiß, dass ihm Menschen gerne zuhören und ihm Dinge anvertrauen, hat gute Voraussetzungen für die Tätigkeit als Karriere-Berater. Die Soft Skills, die hier neben einem rationalen, analytischen Denken gefragt sind, beziehen sich vor allem auf kommunikative Aspekte. Das heißt, man muss erspüren/wissen, was der zu Beratende braucht und sollte ihn, ohne ihn zu bedrängen oder zu bevormunden, an die zuvor identifizierten Zielen führen können. Kunden wollen keine Vorträge hören, sondern sie wollen jemanden, der ihnen gut zuhört, auch Schwachstellen entdecken kann, und der durch seine Außensicht wertvolle Tipps und Ratschläge geben kann.

In welchem Bereich auch immer man schließlich als Berater arbeitet – es lohnt, sich auf diesen Weg zu machen, denn Berater werden überall gebraucht. Wer zum Beispiel als SAP-Berater arbeiten möchte, kann sich auf dieser Seite umsehen.

 

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