24.06.2011 -

In Sachen Gehalt haben Frauen grundsätzlich das Nachsehen gegenüber den Männern. Das ist auch im Profifußball nicht anders. Da geben sich die Frauen mit rund einem Zehntel dessen zufrieden, was die Männer bekommen. 

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes verdienten Frauen im vergangenen Jahr rund 23 Prozent weniger als Männer. Selbst in einer vergleichbaren Tätigkeit und mit ähnlichen Qualifikationen verdient eine Frau noch immer rund 8 Prozent weniger als ein Mann.

Soweit die Frau in der Arbeitswelt. Wie sieht es aus mit der Frau im Profisport? Da Deutschland in diesem Jahr die FIFA Frauen-WM ausrichtet, hat uns einmal interessiert, was die deutschen Frauen mit dem Kicken verdienen. Anlässlich der WM der Männer im letzten Jahr hatten wir ja bereits festgestellt, dass bei einem Länderspiel von zwei Top-Teams Multimillionäre aufeinander treffen.

Ein Zehntel der Männer für die Fußballfrauen

Bei den Frauen – das überrascht nicht – ist das nicht so.  Experten verrieten in der Süddeutschen, dass die Fußballfrauen in Deutschland mit einem Zehntel dessen zufrieden sein müssen, was die Männer verdienen. Ein Gehaltsvergleich von Spiegel Online hat ergeben, dass ein männlicher Spieler bis zu 260-mal so viel wie eine weibliche Spielerin auf derselben Position bekommt. Immerhin muss der Frauenfußball nicht mehr bezuschusst werden, wie es jahrelang der Fall war, so Theo Zwanziger in der  Frankfurter Rundschau (FR).

Bestverdienende Deutsche Fußballerin ist Fatmire Bajramaj

Weiblich, hübsch und sportlich – Fatmire Bajramaj erfüllt die Ansprüche der Werbeindustrie und kann sich aufgrund ihrer Werbeverträge auch über das beste Gehalt unter den deutschen Fußballerinnen freuen. Ihr Jahresverdienst wird auf rund 150.000 Euro geschätzt. Werbeverträge sind für alle Fußballerinnen dank der WM nun eine Chance und auch über einen Titelgewinn würden sich die Damen finanziell freuen. Laut FR kündigte Theo Zwanziger im Februar für den Titel 60.000 Euro pro Spielerin an plus Anteile an den Sponsorengeldern.

Bildquelle: © Rene Schubert – Fotolia.com