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Kleine und manchmal größere Lügen gehören zur Arbeit dazu, ganz wie langweilige Meetings und geschwätzige Kollegen. Ein Arbeitstag komplett ohne Flunkereien existiert nicht.

Ganz klar wollen wir mit den meisten Unwahrheiten gar nichts Schlechtes. Im Gegenteil, oft geht es darum, anderen Leuten einen Gefallen zu tun, oft zu unserem eigenen Nachteil.

Allerdings sind wir mit der Wahrheit am Arbeitsplatz immer am besten bedient, auch wenn sie anderen nicht immer gefallen sollte.

Wir waren bestimmt alle schon einmal in einer der folgenden Situation, wo wir uns einer der folgenden Flunkereien bedient haben:

„Nein, ich habe keine Fragen.“

Ging Ihnen das auch schon so: Der Chef gibt Ihnen eine Aufgabe, die für Sie keinen Sinn ergab. Auf die Frage, ob Sie Fragen haben, behielten Sie aber Stillschweigen. Schließlich wollen Sie nicht so wirken, als wüssten Sie nicht was Sache ist. Besser wäre: Wenn Sie eine Frage haben – raus damit. Stellen Sie Ihrer Frage voran, dass Sie nur sicherstellen wollen, dass Sie alles richtig verstehen.

„Mein Wecker hat nicht geklingelt.“

Manchmal klingelt der Wecker wirklich nicht, aber noch öfter drücken wir den Snooze-Knopf einmal mehr und merken erst viel zu spät, dass wir schon auf dem Weg zur Arbeit sein sollten. Besser als diese faule Ausrede wäre dann eine simple Entschuldigung für die Verspätung.

„Bin genau im Zeitplan.”

Meist nehmen wir uns vor, das Projekt nicht erst kurz vor Abgabetermin zu beginnen, aber oft kommt es ganz anders. Wenn der Chef dann fragt, ob alles klar geht, ist natürlich immer alles im Zeitplan. „Ich arbeite daran“ wäre manchmal eine viel realistischere Aussage und wenn Sie in zeitliche Bedrängnis kommen, sollten Sie das ganz ehrlich ansprechen.

„Ich kann nichts dafür.”

Wenn ein Problem auftaucht, ist es sicher nicht immer gleich die Schuld von jemandem. Aber ein Schuldiger wird auch gar nicht gesucht, sondern eine Lösung und ein Weg, wie ein ähnliches Problem in Zukunft vermieden werden kann. Dann macht es die Sache nur schlimmer, wenn wir das Problem völlig von uns weisen und möglicherweise Anschuldigungen gegen andere erheben.

Kein Problem.” (Wenn Sie es nicht meinen)

Was bringt es, eine Zusatzaufgabe vom Chef/ einem Kollegen anzunehmen, wenn wir wissen, dass wir sie ohnehin nicht erledigen werden? Falls Sie wissen, dass Sie keine Kapazität haben, sagen Sie es ehrlich und der Auftraggeber muss sich eine andere Lösung suchen. Niemand wird Sie dann als unzuverlässig abstempeln.

„Ich hatte keine Zeit dafür.“

Dies ist eine ähnliche Situation wie oben. Wenn Sie gerade nicht wissen, wohin vor lauter Arbeit, haben zusätzliche Aufgaben nichts auf Ihrem Tisch zu suchen. Ebenso sollten Sie erkennen, wenn Ihnen eine unrealistische Deadline gesetzt wird und das sollten Sie rechtzeitig kommunizieren – möglichst bevor Sie die zusätzliche Aufgabe annehmen. Damit beweisen Sie, dass Sie jede Aufgabe ernst nehmen und ordentlich erledigen wollen.

Bildquelle: © detailblick – Fotolia.com


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