Ein Vorstellungsgespräch kann aus den unterschiedlichsten Gründen schief gehen. Manche Bewerber sind einfach unerfahren, andere wollen beim potenziellen Arbeitgeber einen bleibenden Eindruck hinterlassen und treiben es dabei einfach zu weit.

In einer Umfrage von CareerBuilder.com haben Personalentscheider von den seltsamsten Bewerbern berichtet, die ihnen in der letzten Zeit unterkamen. Durch Dinge, die sie sagten oder taten, haben sich die folgenden Jobsuchenden im Vorstellungsgespräch gründlich blamiert.

Zu viel Ehrlichkeit kann schaden

Auf die Frage nach seinen Schwächen meinte ein Stellensuchender, er würde nicht gern früh aufstehen und auch nicht gern lesen.

Ein weiterer Jobsuchender sagte, er wolle den Job nicht, wenn er dort viel arbeiten müsste.

Als es darum ging, wann sie anfangen könne, bat eine Bewerberin darum, den Starttermin um einen Monat zu verschieben, damit sie noch die Weihnachtsgeschenke von den Geschäftspartnern in ihrem aktuellen Job bekommen könnte.

Zu einer bestimmten Frage wollte ein Bewerber sich lieber nicht äußern, denn er befürchtete, man würde ihm seine Idee klauen und ihn nicht einstellen.

Wenn Bewerber auf Tuchfühlung gehen

Der nächste Kandidat meinte es wohl als freundschaftliche Geste und legte eine Hand auf das Knie des ihm gegenüber sitzenden Personalentscheiders.

Mit seiner Aktion blieb dieser Bewerbende in Erinnerung: Er umarmte den Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens.

Von kleptomanisch Veranlagten

Auf die Frage, warum er seinen letzten Job bei einer Bank verlassen hat, entgegnete ein Bewerber, die Versuchung zu stehlen sei ihm dort zu groß gewesen.

Die nächste Jobsuchende leerte während des Gesprächs die auf dem Tisch stehende Schüssel voller Süßigkeiten in ihre Tasche.

Das Handy vorher ausschalten!

Nein, er habe kein Handy dabei, meinte dieser Kandidat, obwohl man eindeutig eines in seiner Aktentasche unaufhörlich klingeln hörte.

Private Angelegenheiten sollten im Vorstellungsgespräch warten können. Das sah dieser Stellensuchende anders. Er rief seine Frau an und fragte, was sie zum Abendessen auftischen würde.

Der nächste Bewerber meldete sich während des Gesprächs bei seinem aktuellen Arbeitgeber krank und täuschte am Telefon eine Krankheit vor – die Gesprächspartner hörten mit.

Manche sind es gewohnt, krumme Dinger zu drehen

Beim Thema Gehalt meinte ein Jobsuchender, er wolle „unter der Hand“ bezahlt werden.

Ein weiterer Kandidat sagte, er würde alles tun um seine Arbeit zu erledigen – auch wenn er dafür zu illegalen Mitteln greifen müsste.

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