Ein Gastbeitrag der Homepage-Baukasten.de-Redaktion

Die Suche nach Jobs oder Mitarbeitern findet immer häufiger online statt – warum also nicht auch über das Internet bewerben? Anstatt Lebenslauf, Motivationsschreiben und weitere Dokumente schriftlich einzureichen, können sich Unternehmen mit einer Bewerbungshomepage einen besseren Eindruck von Ihnen als Bewerber machen. Im Folgenden erfahren Sie, worauf es bei der Erstellung der speziellen Webseite ankommt und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.

Weshalb ├╝berhaupt eine Bewerbungshomepage?

Die Bewerbungshomepage bietet Ihnen die Möglichkeit einer ausführlichen Darstellung Ihrer Stärken und Referenzen online, die in einer optisch ansprechenden und interaktiven Weise präsentiert werden. Die Webseite macht jedem Besucher deutlich, dass Sie am Puls der Zeit sind und das Medium Internet einzusetzen wissen. Rein praktisch können Sie auf der Homepage alle wichtigen Informationen rund um Ihre Person, Ihren Lebenslauf sowie Qualifikationen und Arbeitsproben zusammenstellen. Dies erspart Ihnen die gezielte Auswahl einzelner Dokumente, die Sie sonst beim Anschreiben auf verschiedene Stellenangebote jedes Mal explizit beilegen müssten.

Die Vorteile einer Bewerbungswebsite im ├ťberblick

Der größte Vorteil einer Bewerbungshomepage ergibt sich in der Medien- oder IT-Branche. Hier wird die Webseite selbst zu einem Aushängeschild Ihrer Qualifikationen und Fähigkeiten. Natürlich sollte auf den ersten Blick deutlich werden, dass Sie selbst für die Programmierung, das Design oder beides verantwortlich sind. Sachlich bietet die Webseite den Vorteil, den Besucher zu einem aktiven Betrachten einzuladen und eine Fülle an Informationen zu bieten. Während Sie beim klassischen Bewerbungsschreiben genau überlegen, welche Dokumente Sie beilegen, kann der zukünftige Chef oder dessen Personalabteilung flexibel durch Ihre Referenzen, Arbeitsproben und mehr stöbern. Hierüber fällt es außerdem leichter, sich unabhängig von der beruflichen Qualifikation als Person mit sozialem, gesellschaftlichen oder politischen Engagement zu präsentieren. Auch das Verlinken von Arbeitsproben, früheren Projekten, selbst programmierten Webseiten und mehr wird über eine Homepage einfacher möglich als ihre Nennung in einem Bewerbungsschreiben. Was sonst mühsam manuell eingegeben werden müsste, ist mit einem Klick verfügbar und wird zu einer lebhaften Präsentation der eigenen Fähigkeiten.

Dos & DonÔÇśts – die Checkliste f├╝r Ihre Bewerbungshomepage

Eine Bewerbungshomepage ist nicht für jede Stelle in jeder Branche geeignet. Außerdem sollte die Seite einen klaren Mehrwert liefern und nicht einfach aus Prinzip erstellt worden sein. Die folgende kleine Checkliste soll Ihnen bei der grundlegenden Überprüfung helfen, ob Ihre Bewerbungshomepage den Ansprüchen potenzieller Arbeitgeber und Personaler entspricht.

Dos

  • Statten Sie Ihre Webseite mit einer individuellen Note aus. Im Design und der Präsentation der Inhalte sollten Sie sich eindeutig von vergleichbaren Homepages abgrenzen. Hierdurch gewinnt der Betrachter das gute Gefühl, eine einzigartige Webpräsenz von einer einzigartigen Persönlichkeit zu betrachten. Inspiration durch andere Bewerbungshomepages ist erlaubt, eine eigene Handschrift sollte bei Ihrer Seite dennoch erkennbar sein.
  • Füllen Sie Ihre Homepage mit echtem Mehrwert. Dies gilt bereits für die Überlegung, ob sich die Erstellung einer Bewerbungshomepage überhaupt lohnt. Wenn Sie bislang nur wenige Referenzen oder Arbeitsproben vorzuweisen haben, wird eine Webseite mit wenigen Inhalten keinen guten Eindruck hinterlassen. Diese sollte nicht künstlich aufgefüllt werden, sondern ausschließlich über brauchbare und sachliche Informationen aus relevanten Lebensbereichen verfügen.
  • Nehmen Sie regelmäßige Anpassungen vor! Vor zwei oder drei Jahren war ein fehlendes responsive Design für die Betrachtung auf Smartphones oder Tablets noch vertretbar. Heute ist eine Betrachtung unabhängig vom Endgerät obligatorisch. Auch die Anpassung von Menüpunkten oder des generellen Designs für eine gesteigerte Benutzerfreundlichkeit ist im Laufe von Monaten und Jahren anzuraten.
  • Bieten Sie die wichtigsten Informationen neben der Präsentation online auch zum Download an. Vielleicht möchte sich der Betrachter Ihren Lebenslauf oder einzelne Referenzen doch ausdrucken und intern weiterreichen. Das PDF-Format ist hierbei der Standard und kann mit allen zeitgemäßen Office-Programmen erzeugt werden.
  • Schaffen Sie für die Kontaktaufnahme vielfältige Möglichkeiten in einem separaten, gut auffindbaren Bereich Ihrer Bewerbungshomepage. Auch wenn Ihre Webseite aussagekräftig ist, werden sich manche Unternehmen den Kontakt per Telefon oder klassisch per Post wünschen.

DonÔÇśts

  • Halten Sie die Webseite in ihrem Informationsgehalt nicht zu allgemein. Schließlich soll Sie einen vollwertigen Ersatz für Ihr Bewerbungsschreiben und Ihre Referenzen darstellen. Verzichten Sie auf keinen Fall auf eine persönliche Anrede und machen Sie direkt auf der Startseite deutlich, dass die Webpräsenz explizit für den Zweck der Bewerbung erstellt wurde.
  • Gestalten Sie die Webseite nicht selbst, wenn Sie ein Laie in Design und Programmierung sind. Schmücken Sie sich umgekehrt nicht mit fremden Federn, wenn Sie die Gestaltung der Seite an einen vertrauensvollen Partner oder kommerziellen Dienstleister übergeben haben.
  • Verstehen Sie die Bewerbungshomepage nicht als einmaliges Projekt, das unverändert über Monate und Jahre im Netz bleiben kann. Ein regelmäßiger Blick auf alle Inhalte und Informationen ist alleine schon durch das Entfallen gesetzter Links empfehlenswert. Und schon eine fehlerhafte Verlinkung kann ausreichen, dass der Personaler einen unbefriedigenden Gesamteindruck gewinnt.
  • Übersteigern Sie Inhalte und Wirkung Ihrer Webseite nicht unnötig. Dies gilt vor allem in der Auswahl der bereitgestellten Informationen und des Designs. Ein Bewerber im Bereich Management wird in Aufbau und Darstellung seiner Referenzen andere Ansprüche stellen als ein frischer Bachelor oder Master im sozialwissenschaftlichen Bereich.

 

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