In München steht nicht nur ein Hofbräuhaus, sondern auch die fünfte Jahreszeit, das Oktoberfest, vor der Tür. Und damit der zünftige Firmenausflug auf die Wiesn keine dunklen Wolken an Ihrem Karriere-Himmel aufziehen lässt, geben wir Ihnen 5 goldene Regeln mit an die Hand.

1. Decolleté und Waden zeigen – ausnahmsweise – erlaubt!

Business Dress Codes haben auf der Wiesn keine Gültigkeit. Es herrscht aber kein Trachten-Zwang, wer sich in Dirndl oder Lederhose unwohl fühlt, der kann problemlos in legerer Kleidung „Oans, zwoa, g’suffa!“ singen.

2. Ein Prosit der Gemütlichkeit! Aber in Maßen…

Und damit ist nicht die auf der Wiesn übliche „Gebindegröße“ für Bier gemeint. Wer dem Chef im Vollrausch die Meinung sagt oder der Kollegin in den Po kneift, der kann sich zwar unter Umständen am nächsten Tag nicht mehr dran erinnern, wird aber früher oder später unsanft daran erinnert werden.

3. Dienst ist Dienst – und Schnaps ist Schnaps…

…oder Festbier. Business Talk hat auf keiner Betriebsfeier was zu suchen. Da macht der Wiesn-Ausflug keine Ausnahme. Übrigens darf trotz Platzmangel das Tanzbein geschwungen werden – und zwar, alten Redensarten zum Trotz, nicht auf den Tischen, sondern auf den Bänken.

4. Es darf Hand angelegt werden – ans Wiesn-Hendl

Vorsicht! Damit ist weder die fesche Kollegin noch die charmante Wiesn-Bedienung gemeint. Entgegen alter Knigge-Regeln darf das obligatorische Brathähnchen ausnahmsweise einfach mal so mit den Fingern gegessen werden.

5. Flirtfaktor Wiesn: Risiken und Folgen „nüchtern“ abschätzen

Der „Tag danach“ kommt – unweigerlich. Deshalb gilt: Wer nicht zum unfreiwilligen Hauptdarsteller der Klatsch- und Trasch-Runden in der Kantine werden möchte, der sollte sich gut überlegen, wie weit der Wiesn-Flirt unter Kollegen gehen darf.

Auf geht’s zur Wiesn-Gaudi!

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