Business English in 2 Wochen…

Kulinarische „Genüsse“ wie Roastbeef an Minzsauce oder Beans on Toast beäugen wir skeptisch. Doch ansonsten haben uns unsere englischsprachigen Nachbarn voll im Griff. Begriffe wie Meetings, Flip-Charts, Brainstormings und Networking gehören mittlerweile zum Geschäftsalltag.

Der Anglizismen-Trend der Werber und Marketing-Fachleute hat längst auch andere Branchen erreicht – Widerstand zwecklos. Sprachschulen haben dies erkannt und bieten vom Online-Angebot bis zum Yogakurs mit sanftem Vokabelpauken in Indien jede Form des Sprachentrainings an. Anything goes. Allerdings gilt: Time is money! Deshalb unser Tipp: Helfen Sie Ihrem Business English einfach nebenher auf die Sprünge. In zwei Wochen? Sure! You can do it!

1. Woche: Check your status

Finden Sie heraus, wo sie stehen. Bei E-Mails von englischen Geschäftspartnern bitten Sie lieber gleich den jungen Praktikanten zur Hilfe? A lot of work to do. Ihr Schulenglisch hat Sie noch nie im Stich gelassen und ihr Online-Translator ist schließlich auch immer für Sie da? We’re getting there. Sie haben das Wall Street Journal abonniert und erziehen ihre Kinder zweisprachig? Bravo – Keep on going.

Sprachen müssen leben. Egal, wie sicher Sie sich fühlen, die einzige Option gegen das Vergessen ist das Sprechen. Sie können noch so viele Filme in Originalversion schauen oder englischsprachige Zeitschriften abonnieren – zum praktischen Training gibt es keine Alternativen. Nur wenn Sie Ihren persönlichen Wissensstand richtig einschätzen, erzielen Sie Erfolge. Unterforderung ist genau so ineffektiv wie Überforderung.

Free your mind!

Lassen Sie sich auf das Projekt “Business English” ein. Haben Sie einen bestimmten Grund ihr Ziel zu erreichen? Eine Kooperation mit ausländischen Geschäftspartnern steht an? Umso besser. Ansonsten: Setzen Sie sich ihr ganz persönliches Ziel. “Ich möchte flüssig auf Englisch über meine Firma sprechen können”, “Ich möchte im E-Mail-Verkehr ohne Online-Translator auskommen”, “Ich möchte Smalltalk beherrschen”. So setzen Sie dort Grenzen, wo Effektivität von Übermut abgelöst wird.

2. Woche: Practice, Practice, Practice!

Ob Sie Ihr Büro und Ihre Wohnung mit Post-Its zupflastern oder ob Sie Vokabeln in einem Heft ordnen, bleibt Ihnen überlassen. Wie auch immer Sie die praktische Umsetzung gestalten, nun ist es Zeit, sich mit der Sprache auseinander zu setzen. In der Freizeit genau so wie bei der Arbeit. Klingt es auch leicht angestaubt, Vokabeln sind das A und O einer Sprache. Und da heißt es einfach: üben, üben, üben.
Damit Ihre ganzen Bemühungen nicht in die falsche Richtung laufen, ist es nun wichtig, dass Sie sich einen Experten mit ins Boot holen. Einen sprachbegabten Mitarbeiter, einen englischen Freund oder einen kommerziellen Anbieter – Hauptsache, Sie haben einen Ansprechpartner bei Fragen und jemanden, der Ihre Fehler korrigiert.

In dieser Woche sollte sich ihr Leben um die englische Sprache drehen: Lesen Sie internationale Presse, beteiligen Sie sich in englischen Blogs und Foren, verfassen Sie Präsentationen und Geschäftsmails auf Englisch und schlagen Sie jede unbekannte Vokabel sofort nach – ausnahmslos.

Nun haben Sie eine ungewohnte Woche hinter sich. Bleiben Sie bei der Stange. Sehen Sie fremdsprachige Korrespondenz als Herausforderung und bearbeiten Sie sie selbst, wenn Sie sich die Zeit nehmen können. Und unser letzter Rat: Verbringen Sie Ihren nächsten Urlaub z. B. in den USA – dank des Dollarkurses finden Sie sicherlich jemanden, der Sie als Shoppingpartner begleitet.

 


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