Ja, liebe Leute, nicht vergessen: Bald ist der erste April und es wird wieder mächtig gescherzt. Medien und Internetportale wetteifern wieder um die originellste Falschmeldung und auch an so manchem Arbeitsplatz wird viel Aufwand in den jährlichen Aprilscherz gesteckt.

Doch genau davor warnt heute das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Laut IAB sind Arbeitnehmer an diesem Tag weniger produktiv, da sich vor allem Angestellte Aprilscherzen widmeten. Das IAB warnt: Der volkswirtschaftliche Schaden soll dabei knapp 200 Millionen Euro betragen und Kosten in dieser Höhe können sogar den Aufschwung der deutschen Wirtschaft gefährden.

Aprilscherze unter Kollegen

Na, wir sind recht zuversichtlich, dass es so weit nicht kommt. Wir hören jedoch, was uns das IAB sagen will. Aber wir denken auch: Ein bisschen Spaß muss sein, nur eben nicht zu viel. Zu diesem Anlass haben wir eine Umfrage von CareerBuilder aus den USA hervorgekramt, die zwar schon etwas älter ist, aber ein paar originelle Aprilscherze im Büro zusammenträgt:

  • Ein Kollege platzierte Hose und Schuhe in die einzige Herrentoilette, sodass es aussah, als würde dort jemand eine Dauersitzung halten. Als die „Person“ sogar für tot gehalten wurde, wurde der Sicherheitsdienst gerufen.
  • Ein gefälschter Liebesbrief machte sich auf den Weg zu einem Kollegen, ohne dass der Absender davon wusste.
  • Alle weiblichen Angestellten sprachen einzeln mit dem Chef und vertrauten ihm jede für sich an sie seien schwanger. Gegen Mittag „wusste“ er dann, dass alle Frauen im Büro schwanger waren, er konnte aber nichts sagen, weil jede um sein Vertrauen gebeten hatte.
  • Jemand füllte den Getränkeautomaten mit Bierdosen.
  • Der Stuhl des Chefs wurde manipuliert, sodass er plötzlich während des Mitarbeitermeetings zusammenkrachte.
  • An den Toiletten hing ein Schild mit der Aufschrift „Die Firma verfügt über kein Toilettenpapier mehr, bitte nutzen Sie Ihre eigenen Ressourcen.”
  • Jemand ließ einen Mitarbeiter über Lautsprecher ausrufen, der Vorstandschef würde ihn suchen. Der Mitarbeiter ging zu dessen Büro, aber dieser wusste weder wer er war, noch was er von ihm wollte

 


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