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Ihr Outfit ist faltenfrei – Sie sehen blendend aus. Ihr Lebenslauf ist makellos – auf dem Papier wirken Sie großartig. Jetzt geht es um das letzte Teil im Puzzle der erfolgreichen Jobsuche – darum, das Vorstellungsgespräch mit Bravour zu meistern.

Wie gelingt Ihnen das? Bemühen Sie sich, Fragen zu stellen. Sie zeigen damit Ihr Interesse an der Stelle und am Unternehmen. Darüber hinaus nehmen Sie durch eigene Fragen eine aktive Rolle im Gespräch ein und haben die Möglichkeit, es in Bereiche zu lenken, in denen Sie glänzen können.

Damit im nächsten Vorstellungsgespräch alles glatt läuft, versuchen Sie es einmal mit den folgenden zehn Fragen:

1. „Welche Möglichkeiten der Gehaltsentwicklung und des beruflichen Aufstiegs bieten diese Stelle und das Unternehmen?“

Diese Frage zeigt dem Gesprächspartner, dass Sie langfristige Pläne für Ihre berufliche Zukunft haben und nicht nur einen beliebigen Job suchen, sondern eine Karriere beginnen wollen.

2. „Wie werde ich dem Unternehmen Ihrer Meinung nach von Nutzen sein können?“

Wenn Sie herausfinden, warum gerade Sie aus möglicherweise Hunderten von Bewerbern ausgewählt wurden, haben Sie die Möglichkeit, noch einmal gezielt auf diese Vorzüge einzugehen. Sie liefern damit weitere Argumente dafür, eingestellt zu werden.

3. „Was wäre mein erstes Projekt in Ihrem Unternehmen?“

Mit dieser Frage erfahren Sie genauer, was auf Sie zukommt, wenn Sie am ersten Arbeitstag das Büro betreten. Sie bekommen außerdem eine ungefähre Vorstellung davon, was von Ihnen erwartet wird und können während des Gesprächs auf diesen Informationen aufbauen.

4. „Wird auf Fortbildung und berufliche Weiterbildung Wert gelegt?“

Mit dieser Frage zeigen Sie Ihre Bereitschaft, neue Fähigkeiten zu erwerben, sich Herausforderungen zu stellen und Neues in Angriff zu nehmen. Anpassungsfähigkeit ist in der heutigen unbeständigen wirtschaftlichen Lage äußerst wichtig und könnte Sie bei einer Umstrukturierung des Unternehmens vor dem Verlust Ihres Arbeitsplatzes bewahren.

5. „Wodurch kennzeichnet sich die Unternehmenskultur?“

Mit dieser Frage entdecken Sie die wenig greifbaren Eigenschaften eines Unternehmens, die nichts mit Branchenerfahrung oder der erforderlichen Ausbildung zu tun haben. Wenn Sie eine traditionelle Büroumgebung brauchen, um sich zu konzentrieren und Ihre Arbeit zu erledigen, ist ein eher kreativitätsorientierter Arbeitsplatz, an dem das Musikhören, sehr legere Kleidung und ausgesprochen flexible Arbeitszeiten erlaubt sind, Ihrer Produktivität vielleicht nicht zuträglich.

6. „Wer wird mein direkter Vorgesetzter, wenn ich eingestellt werde?“

Wenn Sie diese Frage stellen, erfahren Sie etwas über die Unternehmens- und Abteilungsstruktur, in der Sie arbeiten werden. Werden Sie beispielsweise direkt dem Geschäftsführer des Unternehmens Bericht erstatten, oder liegen mehrere Ebenen des mittleren Managements zwischen Ihnen?

7. „Welche Aufgaben bringt diese Stelle genau mit sich?“

In Stellenanzeigen werden üblicherweise nur die allgemeinen Aufgabengebiete aufgelistet. Es empfiehlt sich in jedem Fall nachzufragen, wie die tatsächlichen Aufgaben aussehen. Sonst treten Sie möglicherweise Ihre neue Stelle als Ingenieur/in an und stellen fest, dass Sie für die Verteilung der Post zuständig sind.

8. „Warum haben Sie sich seinerzeit für dieses Unternehmen entschieden?“

Zu erfahren, warum sich ein derzeitiger Mitarbeiter für dieses Unternehmen entschieden hat, kann Ihnen einen Einblick in einige der Vorzüge und Möglichkeiten innerhalb des Unternehmens verschaffen.

9. „Wann wird die Entscheidung für einen Bewerber getroffen?“

Je nachdem, wie schnell das Unternehmen die Stelle besetzen will, müssen Sie ein wenig Geduld bis zur Entscheidung üben. Besser, Sie wissen es gleich.

10. „Darf ich mich bei weiteren Fragen mit Ihnen in Verbindung setzen?“

Es ist immer sinnvoll, am Ende eines Vorstellungsgesprächs diese Frage zu stellen. Sie hält Ihnen die Möglichkeit weiterer Kommunikation offen und bietet damit eine letzte Gelegenheit, Ihren Gesprächspartner von sich zu überzeugen.


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